Tipp: VPN Anbieter testen & bewerten!

VPN in China nutzen ist verboten? (VPN funktioniert nicht mehr?) Die aktuellen Informationen dazu.

Die chinesische Firewall blockiert im ganzen Land erfolgreich den Zugriff auf viele Webseiten und Dienste. Reisende in China haben daher keinen Zugriff auf Dienste wie Whatsapp, Skype, Google oder auch Facebook. Selbst E-Mailanbieter werden in vielen Fällen blockiert. Durch die Verwendung von VPN-Services konnten diese Blockaden bisher stets erfolgreich umgangen werden.

Wichtig:

Ohne VPN-Service sind in China die meisten üblichen Internedienste NICHT nutzbar!
Also kein Whatsapp, Viber, Google, E-Mailanbieter, Facebook, Skype, GMX, Yahoo, Instagram, usw…

Was aber aktuiell fest steht: Seit dem 15. August 2017 wurden jedoch landesweit neue Massnahmen ergriffen um Nutzern auch die Verwendung von VPN-Services zu unterbinden. Davon betroffen sind seit den Morgenstunden, eine Vielzahl an VPN-Diensten, unter anderem sehr beliebte Services wie ExpressVPN oder auch PureVPN ,welche bis zu diesem Zeitpunkt einwandfrei funktionierten.

15.08.2017 – Chinas Tag gegen die Nutzung von VPN Services

15.08.2017 - Neue VPN Sperren in China
15.08.2017 – Neue VPN Sperren in China

Wie man an der Datenstatistik von VyprVPN an diesem Tag sehen kann, wurden morgens neue Sperrmassnahmen in China aktiviert und daher wurden auch viele Nutzer kurzfristig von der Nutzung blockiert. VyprVPN hat daraufhin verschiedene Parameter geändert bei dem eigenen VPN-Protokoll und konnte damit die Nutzer binnen weniger Stunden wieder zu 100% verbinden lassen. Anderen Anbietern erging dies ebenfalls so, unsere Erfahrungen zeigen, dass die allermeisten da nicht vorbereitet waren und deren Nutzer weiterhin Verbindungsprobleme haben.

Besonders auch Bestellseiten oder auch Zahlungsseiten wurden nochmals verstärkt blockiert, wodurch neue Nutzer die sich bereits in China aufhalten keinen VPN-Services mehr installieren können. Die Auswahl an möglichen VPN-Diensten wird dadurch drastisch verringert. Auch wenn die Maßnahmen bisher bereits aussergewöhnlich erfolgreich waren, so wurden diese durch die neuen Techniken die ab dem 15.08. angewandt wurden nochmals verstärkt.

Es gibt aber noch immer Wege um VPN in China nutzen zu können!

VPN-Services wie VyprVPN, welche sich auch bisher als sehr zuverlässig in China erwiesen haben hatten einige Stunden Probleme bei der Verwendung, sind nun aber nach Anpassungen durch die Technik des Services nun wieder erreichbar. Das belegt, dass es mit ausgeilter technik niemals zu verhindern ist, dass Nutzer VPN-Verbindungen aufbauen. Selbst die ausgeklügelte Firewall in China, welche dies verhindern soll, kann einige Anbieter nicht unterbinden. Das ist auch richtig so, denn Reisende in China haben ohne diese Service eigentlich keinen Zugriff auf die meisten im „Westen“ verwendeten Webseiten und Portale wie „Watsapp, Facebook, Google, Viber, gmx.de, Skype usw.)

Der Anbeiter hat in unseren Tests bewiesen, seit 2010 ständig in der Lage zu sein, Nutzer welche sich in China aufhalten auch durch die Blockaden der chinesischen Firewall zu verbinden. Dazu hat das Unternehmen ein eigene VPN-Protokoll entwickel „Chameleon“ welches sich dadurch tarnen kann, indem es reine Videodaten simuliert. Dabei werden die Daten dennoch mit 256-bit verschlüsselt und gelten als absoult unknackbar.

  • Es ist für die Verwendung in China der zuiverlässigste VPN Service!
  • Voraussetzung ist das „Chameleon“ Protokoll, welches nur im „Premium“ Tarif enthalten ist. 
  • 1 Monat Premium kostet €11.95
  • 1 Jahr Premium kostet €60.00

vyprvpn-exklusivangebot

Unsere Empfehlung daher: VYPRVPN

 

 

 

VPN-Anbieter für China

Die folgenden Anbieter sind auch nach dem Sperren vom 15.08.2017 noch weiterhin in China nutzbar.


Die Greatfire Organisation für freies Internet in China
Greatfire Organisation für freies Internet in China

Ein Trick der auch andere VPN-Services eventuell wieder verbinden lassen kann.

Es ist so, dass VPN-Services im Grunde, anhand der Namen der VPN-Server und auch den verwendeten VPN-Protokollen wie OpenVPN, PPTP usw blockiert werden. Das bedeutet auch, dass es bei einigen VPN-Services durchaus weiterhin möglich ist, diese zu verwenden, sofern man diese Paramenter manuell anpassen kann. Dies ist meistens dadurch möglich, dass man zum Beispiel auf die vorhandene Software/Apps verzichtet und die VPN-Verbindungen manuell im eigenen Betriebsystem anlegt/einrichtet. Dabei sollte man eben auf Serverangeben wie deutscherserver.meinvpnservice.com verzichten und stattdessen dann die IP-Adresse des Servers direkt verwenden.

1. Anleitung – IP Adresse herausfinden für manuelle Installation in China

Finde die Serveradresse heraus:

Serverliste VyprVPN

Kopiere den Servernamen: zB „de1.vpn.goldenfrog.com“

vyprvpn-server-adresse
vyprvpn-server-adresse

 

Wir müssen nun die aktuelle IP Adresse des Servers herausfinden, dies geht am einfachsten indem Du den Servernamen: „de1.vpn.goldenfrog.com“ anpingst.

PING den Server:
Kommandozeilentool öffnen
(Windows; Suchen nach „CMD“,  das Kommandozeilentool starten und den folgenden Test eingeben):

`ping de1.vpn.goldenfrog.com`
Eingabetaste drücken

VPN Domain pingen - China
VPN Domain pingen – China

Du bekommst eine IP-Adresse angezeigt: 216.166.57.120

Dies ist die IP-Adresse des VPN-Servers und danach haben wir gesucht.

Verwende diesen Servernamen anstelle der Standardangabe des Anbieters in der Konfigurationm der PPTP VPN-Verbindung auf Deinem Gerät.


2. VyprVPN PPTP VPN-Installation für Windows 10 – für China

Verbindung anlegen

  1. Klicken Sie auf das Startmenü.
  2. Klicken Sie auf Einstellungen.
  3. Klicken Sie auf Netzwerk & Internet im Einstellungsmenü.
  4. Wählen Sie links im Fenster VPN aus.
  5. Klicken Sie auf VPN-Verbindung Hinzufügen.
  6. Füllen Sie die in der nachstehenden Box aufgelisteten Einstellungen aus.

Einstellungen eingeben:

VPN-Anbieter: Windows (installiert)
Name der Verbindung: VyprVPN
Name oder Adresse des Servers: 216.166.57.120
VPN-Typ: Point-to-Point Tunneling Protocol (PPTP)
Art der Zugriffsdaten: Benutzername und Passwort
Benutzername (wahlweise): Ihre E-Mailadresse
Passwort (wahlweise): Ihr VyprVPN Passwort
Zugriffsdaten erinnern: Ausgewählt

Weiter…

  1. Klicken Sie auf Speichern.
  2. Sie können die Verbindung jetzt im Netzwerk & Internet-Fenster sehen.

Verbindung herstellen

  1. Klicken Sie auf das Startmenü.
  2. Klicken Sie auf Einstellungen.
  3. Klicken Sie auf Netzwerk & Internet im Einstellungsmenü.
  4. Wählen Sie links im Fenster VPN aus.
  5. Klicken Sie auf VyprVPN und dann auf Verbinden.
  6. Sie sind jetzt mit VyprVPN verbunden! Sie können jederzeit die Verbindung trennen, indem Sie auf diesem Bildschirm auf Trennen klicken.
  7. Sie können überprüfen, dass Ihre IP-Adresse hier: https://www.goldenfrog.com/whatismyipaddress

Unsere Empfehlung für Reisen nach China lautet daher:

  1. Für Reisen nach China empfehlen wir unbedingt einen zuverlässigen VPN-Service wie VyprVPN zu verwenden. Die Probleme welche man bekommen kann indem man nicht mehr erreichbar ist, stehen nicht dafür Experimente einzugehen.
  2. Zugleich lohnt es sich den Service auf allen verfügbaren Geräten bereits VOR Reiseantritt zu bestellen und zu installieren!

 

 

7 Gedanken zu “VPN in China nutzen ist verboten? (VPN funktioniert nicht mehr?) Die aktuellen Informationen dazu.

  1. Vielen Dank für die detailreiche Antwort

    ‚… Verstanden?‘ zu 99% (bin kein Informatiker, nur normaler Kunde)

    Also dann weiß die chinesische Firewall NICHT das es von VyperVPN kommt -> IP encrypted !?
    -> nur komprimiertes Videomaterial!?
    (oder z.B. das Abhorchen des deutschen BKA)

    Eine HALB so KLASSE Antwort hätte ich von VyprVPN Support erwartet (anstatt -> nicht darauf eingehen)

    • Hallo, ich denke so wie Du die Frage gestellt hast, ist es eigentlich kaum zu verstehen was Du damit gemeint hast, deshalb auch eine schwache Antwort von vyprVPN, denn wie gesagt das was Du da versuchst erklärt zu haben geht nicht, weil der Test den Du da anführst eben nichts mit dem Protokoll oder den Datenpaketen zu tun haben.

      Also nochmals mit Metapher:
      Gerät A sendet Pakete an Gerät B
      Diese Daten haben eine blaue Schleife,
      da die Transportboten aber blaue Schleifen nicht weiterleiten dürfen,
      wird nun eine rote Schleife auf die Pakete angebracht.
      Die Transportboten nehmen diese daher mit und leiten diese weiter zu Gerät B.
      Dort werden die Daten an Gerät C übergeben und diese sendet das Paket weiter.

      Dein Test den Du anführst, sieht nach welche „Absendeadresse“ aber Gerät „C“ hat und bildet sich dazu eine Meinung.
      Das hat aber gar nix mit der Verpackung (Schleifchen) des Paketes von A nach B zu tun.

      Und die chinesische Firewall kümmert sich wie die Boten nur darum den Transportweg von A nach B zu überprüfen, welche Schleifchen auf den Paketen sind.

  2. Hallo Markus 🙂

    whoer.net bei Android (vers. #6)

    bei (‚Cameleon‘) VypVPN IMMER NOCH: ‚… Anonymizer: OpenVPN‘ 🙁
    -> wenn die Regierung von China, oder Netflix,… ‚OpenVPN‘ in ihrer Server-Anfrage sieht werden sie die Verbindung BLOCKEN !

    Bei (bereits im Standard) ExpressVPN ‚… Anonymizer: No‘
    Wenn hier die Verbindung zu End-Server eingeht ist es NORMALE Verbindung (ohne VPN)
    (oder eben eine geschickte Transparent VPN von außen NICHT sichtbar)

    Um den VPN-Block zu umgehen gibt es ja das Protokol ‚Cameleon‘ von VyprVPN
    zeigt hierbei aber keine Wirkung 🙁

    Oder ich verstehe irgendetwas falsch!

    • Entschuldige aber du verwechselst da etwas ganz massivst! Denn das Chameleon Protokoll ist ein OpenVPN Protokoll das wenn man die einzelnen Datenpakete sich analysiert, aussieht wie Videodaten die komprimiert wurden.

      Den Test den Du hier zitierst, dieser untersucht nicht die Datenpakete, sondern schaut auf die IP Adresse die Du über den VPN Server nach Außen erhalten hast. Und da diese IP Adresse auf VyprVPN registriert ist ist dies auch dann erkennbar das es eben eine VyprVPN OpenVPN Adresse sein kann.

      Also das was Du hier versuchst irgendwie darzulegen hat ja überhaupt nichts mit der chinesischen Firewall zu tun,
      sondern Du siehst ja auf Deiner Testseite nur das Ergebnis NACH dem VPN Server und nicht zwischen Endgerät UND VPN-Server (Das würde die chinesische Firewall untersuchen. Nebenbei geht es natürlich in China, wir reisen einmal pro Jahr selbst dorthin um das nachzuvollziehen und auch haben wir hunderte Leser die uns zum Glück immer Feedback Vor-Ort geben dazu.

      Fazit:
      Deine Testseite analysiert keine Datenakete! Und nur das Ergebnis NACH dem VPN Server.
      Firewalls wie die in China analysieren die Datenpakete zwischen Endgerät UND einem VPN-Server.
      Ergo ein unbrauchbarer Test dafür.

      Verstanden? Daher ist das völlig irrelevant was Du dort siehst. Und das Ergebnis ist aus einer Datenbank die halt dabei abgefragt wird die für eine bestimmte IP Adresse einen Anbieter oder Verwendungszweck halt rückmeldet.

  3. VyprVPN „Cameleon‘ Protokol (z.B. für China) VERSAGT aber bei https://whoer.net unter Android (ves. #6) Nutzung

    -> seht bei ‚… Anonymizer: …‘ immer noch ‚OpenVPN‘ 🙁 anstatt ‚No‘ wie z.B. ExpressVPN 🙂

    • Ich verstehe nicht genau was Du meinst. Denn darum geht es ja überhaupt nicht bei VPN. Also Du nutzt einefach eine andere IP-Adresse nach außen hin. Ob dies nun als OpenVPN Verbindung oder was auch immer erkannt wird. Bitte beschreibe mir, was das Problem dabei ist, damit ich da helfen kann.

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