Welcher Anbieter für Filesharing/Torrent mit VPN?

Filesharing (Tauschbörsen) sind sehr beliebt. Im Grunde ist aber gerade dort die Wahrscheinlichkeit, dass die eigenen Identität preisgegeben wird höher als bei vielen anderen Anwendungen über das Internet. Das ist begründet in der Technologie die dem Filesharing/Tauschbörsen zu Grunde liegt.

TIPPS:

  1. Portweiterleitungen helfen bei Torrentnutzung schnellere Verbindungen zu erreichen. Es geht prinzipiell auch OHNE entsprechende Weiterleitungen, aber gerade bei seltenen Dateien ist es besonders hilfreich. Man trägt dazu im Torrent-Client den weitergelitetet Port des VPN-Anbieters ein.
  2. Die besten Server-Standorte bei VPN für Filesharing/Torrents sind sicher Niederlande, Schweden, oder auch Russland. An diesen Standorten tummeln sich die meisten Torrentnutzer aus Europa weshalb diese schneller und auch für die VPN-Anbieter aufgrund der rechtlichen Lage am sichersten sind.
  3. Logfilespeicherung ist bei der Torrentnutzung weniger ein Kriterium, mit der Ausnahme, dass der genutzte Server- und Unternehmensstandort in einem Land sein sollte, in dem eine Ausforschung durch Behörden aufgrund Zivilrechtsvergehen nicht vorgesehen ist. (z.Bsp. Niederlande, Schweden, Russland)

VPN Anbieter für Filesharing

Wie funktioniert Filesharing/Torrents?

Daten werden über so genannte „Torrents“ also kleine Textdateien die Informationen zu Servern enthalten, auf denen Teile der gewünschten Datei vorhanden sind gestartet. Die Programme Bittorrent, uTorrent usw. suchen entsprechend dieser Informationen nach benötigten Dateiteilen auf hunderten verbundener Geräte im Internet dann und beginnen verteilt und in kleinen Stücken diese Daten zu laden. Dabei werden direkte Verbindungen zwischen dem eigenen Gerät und hunderten anderer Geräte hergestellt. Als Benutzer von Tauschbörsen werden dabei Daten geladen und im selben Umfang auch die bereits geladenen Daten auch anderen Benutzern zur Verfügung gestellt. Dadurch ist garantiert, dass Daten nicht nur an einem Ort gespeichert sind sondern verteilt auf tausende Geräte im Internet. Jeder Benutzer trägt dazu  bei indem er Daten zur Verfügung stellt und ist gleichsam auch Nutzer ist und Daten von anderen ladet.

Torrent/Filesharing Funktionsweise

Torrent/Filesharing Funktionsweise

Das dabei oft urheberrechtlich geschützte Filme, Software oder auch Musik getauscht wird hat auch die Rechteinhaber natürlich auf den Plan gerufen.  Diese wurden auch Teil des Netzwerkes und stellen ebenso Datensätze zur Verfügung, Nutzer die sich nun mit diesen Datensätzen verbinden und damit diese auch automatisch weiterverteilen, machen sich eines Urheberrechtsverstoßes schuldig. Die ermittelten IP-Adressen dienen zumindest in Deutschland dazu, dass Anwälte unter Berufung auf den möglichen Urheberrechtsverstoß vom zuständigen Internetanbieter die Daten der Benutzer erfragen. Dann werden zumeist Abmahnschreiben versendet in der Größenordnung 350 bis 700 Euro!

Deutsche Gesetze helfen den Urheberrechteinhabern und ermöglichen die Datenweitergabe.

Diese Regelung wurde durch die Gesetze in Deutschland aufgrund des Drängens von US Firmen soweit vereinfacht, dass dies innerhalb von einer Woche die Privatsphäre der Benutzer einfach außer Kraft setzen lässt. In den meisten anderen Ländern inklusive den USA ist dies nicht so einfach möglich, da die Anwälte der Urheberrechteinhaber nur in Deutschland eigentlich gar keine Beweise erbringen müssen und diese auch nicht einwandfrei argumentiert werden, bevor persönliche Daten zugänglich gemacht werden.

Abmahnfallen über Tauschbörsen

Da man aber über einen „Torrent“ eigentlich nicht genau sagen kann welche Daten man ladet und damit auch zu teilen beginnt, können Irrtümer entstehen, die dazu führen dass man auch völlig unschuldig beschuldigt wird. Die Argumentation vor Gericht würde aber in den meisten Fällen mehr kosten als man an Abmahnung zu bezahlen hätte. Auch dies ist ein Grund warum die allermeisten Benutzer diese Abmahnungen freiwillig bezahlen. Die Beweislast wird damit de Fakto umgekehrt. (Also nun muss der Beschuldigte beweisen was er NICHT getan hätte.) Rechtlich wurde dies so vorbereitet und wird auch so umgesetzt. Das die meisten Rechtsstaaten damit natürlich ein Problem hätten sollte an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben, aber da sich deutsche Bürger dagegen nicht wehren scheint es von den meisten auch so akzeptiert zu sein.

Abmahnfallen (Schutz vor Abmahnungen) kann man aber auch einfach und dauerhaft auch für die Hotel, Unternehmen oder innerhalb der Familie umgehen. Über einen zentralen VPN-Router der eine dauerhafte VPN Verbindung aufrecht erhält ist man mit allen verbunden Geräten sofort geschützt.

Wie kann man seine Identität schützen?

Das Erkennungsmerkmal ist dabei wie bereits beschrieben die IP-Adresse die die Benutzer verwenden. Diese wird bekannt in dem Moment wo das eigene Gerät eine Verbindung zu anderen aufbaut oder Anfragen versendet. Die IP-Adresse führt zum Internetanbieter welcher die Daten des Nutzers zum beschriebenen Zeitpunkt, den Rechtsanwälten übermittelt. Verwendet man eine anonyme IP-Adresse, ist dies nicht mehr möglich. Die Erfahrung zeigt auch, dass IP-Adressen aus Ländern welche keine persönlichen Daten anfordern lassen wegen Zivilrechtsvergehen, nicht davon betroffen sind. Also wenn man eine IP-Adresse aus Schweden benutzt, kommt es zu keinen Abfragen der Identität des Benutzers.

Nutzer eines VPN Dienstes welcher IP-Adressen zur Verfügung stellt die außerhalb Deutschlands liegen, sind daher von der Verfolgung nach deutschem Recht, weitestgehend verschont.

Filesharing/Torrent mit VPN nutzen!

Filesharing/Torrent mit VPN nutzen!

Was ist zu beachten dabei?

Binnen weniger Sekunden werden Anfragen über das Internet an hunderte oder tausende Rechner gesendet, daher ist es wichtig sicher zu stellen, dass dabei niemals die eigene IP-Adresse verwendet wird. Anbieter haben oft Funktionen wie „KillSwitch“ oder auch unter andere Namen implementiert. Diese Funktionen schützen bei Verlust der aktiven VPN-Verbindung die eigene Identität indem Sie den gesamten Datenverkehr oder auch den Datenverkehr einzelner Programme vollständig blockieren. Damit wird sicher gestellt, dass bei einer kurzzeitigen Unterbrechung keine Kommunikation mit der eigenen IP-Adresse stattfinden kann

Anbieter die der deutschen Rechtssprechung unterliegen werden ebenso angefragt.

Am Beispiel des Transparenzberichtes des Anbieters CyberGhost VPN kann man sehen, wie viele Anfragen aus Deutschland das Unternehmen aus Rumänien erreichen. Ob und wie häufig das Unternehmen dann Daten an deutsche Behörden oder auch Anwälte weitergibt ist unbekannt. Das Risiko, dass aber Unternehmen mit einem direkten Bezug nach Deutschland verpflichtet werden können ist aber groß. Daher ist es von Vorteil einen Anbieter zu wählen welche nicht in diesem Einflussbereich liegen, weil in der dortigen Rechtssprechung es keine Verpflichtung oder Möglichkeit vorhanden ist, um persönliche Daten von Benutzern zu speichern oder auszufolgen. Typische Länder dabei sind: Alles außerhalb der EU, USA und Kanada.

Der Begriff der dabei öfters auch verwendet wird ist: DMCA-Beschwerden – Anfragen auf Grundlage des US-amerikanischen Digital Millennium Copyright Acts werden in der Regel von verschiedenen Anwaltskanzleien im Auftrag von Unternehmen wie Paramount, Sony Pictures oder andere eingereicht. Hier wird einzelnen Nutzern vorgeworfen, urheberrechtlich geschütztes Material illegal über eine zuordenbare IP-Adresse verteilt zu haben. Die Beschwerden beinhalten Informationen über die Torrents, die jeweilige Zeit, die verwendeten IP-Adressen und die genutzten Ports.Datenspeicherung und Logfiles (Protokolldaten)

Deutschland ist aber nicht repräsentativ dabei – weltweit gesehen!

Es gibt außerhalb Deutschlands ja auch genügend Anbieter die weder Daten über die Benutzer speichern (Also keine Namen, Adressen usw) und sogar völlständig auf die Protokollierung aller Zugriffe verzichten. Klar ist, dass VPN-Dienste die keine Daten der Kunden haben auch keine Daten an Dritte weitergeben könnten. Dieser Verzicht auf Protokolldateien ist außerdem für die Anbieter selbst der beste Schutz, da Sie sich auf die lokale Rechtssprechung bei Anfragen berufen können und was man nicht hat kann man auch nicht weitergeben.

Die Nutzung eines VPN Services ist völlig legal. Auch in Deutschland.

Wer VPN verwendet handelt natürlich auch nach europäischen Rechten nicht illegal! Die meisten Unternehmen weltweit setzen VPN ein, damit deren Standorte oder auch Mitarbeiter über VPN-Verbindungen sicher mit dem Firmennetzwerk verbunden werden. VPN ist der Standard weltweit für sichere Datenübertragung über das Internet und ist nicht wegzudenken. Und mit gutem Grund nutzen Millionen an Firmen diese Technik auch, um die Mitarbeiter im eigenen Netzwerk sicheren Zugang zum Internet zu ermöglichen. Daher ist es völlig legal einen VPN-Dienst zu nutzen oder zu bestellen, kein Gesetz innerhalb der EU würde dies verbieten.

Verhaltensregeln für die Nutzung von Filesharing/Tauschbörsen

  • Auch wenn Du keine urheberrechtliche geschützten Daten tauscht solltest Du Deine Identität bei der Nutzung schützen um auch nicht gerechtfertigten Anschuldigungen zu entgehen.
  • Verwende stets einen VPN-Anbieter und nutze das Internet und speziell Tauschbörsen NIEMAL mit deiner realen IP-Adresse
  • Achte darauf, dass Du einen Anbieter verwendest welcher Funktionen wie „KillSwitch“ implementiert hat und konfiguriere diese Funktion, damit Dein Programm für die Nutzung der Tauschbörsen niemals mit deiner realen IP-Adresse sich verbinden kann.
  • Achte darauf, das Dein Anbieter seinen Unternehmensstandort außerhalb der EU, USA, Kanada hat und Du auch VPN-Server des Anbieters verwendest aus Ländern die Urheberrechte rechtlich nicht höher bewerten als Deine Privatsphäre. (Empfohlen: Schweden, Russland und alles außerhalb der EU)
  • Bedenke, dass Deine Daten bei Anwälten über Jahre gespeichert werden können bevor diese Abmahnungen formulieren oder auch eine Strafanzeige einbringen könnten. Daher ist es heute schon wichtig was Du tust auch wenn es sich erst in Jahren durch Gesetzesänderungen als verboten erweisen würde.
  • Bedenke, dass eine „gute Absicht“ alleine nicht ausreicht, da Daten (Torrents) auch absichtlich falsch beschrieben werden um Dich über Tauschbörsen trotzdem mit urheberrechtlich geschützten Werken später belasten zu können. Das Du diese Dateien nicht tauschen wolltest ist kein Grund der Dich dann davor schützen würde, Opfer einer ungerechtfertigten Abmahnung/Klage zu werden. Zumindest nicht nach deutschem Recht.

VPN-Anbieter, die wir empfehlen für Tauschbörsen.

Perfect-Privacy VPN ist der Spezialist wenn es um die Anonymisierung der eigenen Identität geht. Kein anderer Anbieter bietet einen größeren Schutz vor Ausforschung. Die Software schützt die verwendeten Geräte äußerst wirksam und zuverlässig. Portforwarding und auch sämtliche Sicherheitsvorteile dieses Premium Anbieters garantieren eine maximale Sicherheit. Unsere TOP-Empfehlung (ab €10.41/Monat)

FrootVPN ist ein schwedischer Anbieter der sich besonders auch auf die Nutzung von Tauschbörsen spezialisiert hat. Der preiswerte Service bietet sehr hohe Anonymität und die Betreiber wissen was Sie tun, denn Sie wurden auch von der berühmten Webseite „ThePiratebay“ empfohlen. (ab $6/Monat)

SaferVPN ist ein israelischer Anbieter mit sehr schnellen Servern und bietet auch für Filesharing einen sehr guten Schutz. Ganz egal ob man dies auf Windows, MacOSX oder auch dem eigenen Router verwendet. Der Vorteil ist auch, dass Du SaferVPN 24h lang kostenlos und anonym testen kannst. Gerade bei kürzeren Laufzeiten, also ab einem Monat, ist SaferVPN wirklich preiswert. Keine Bindung! (ab $4.50/Monat)

NordVPN bietet eine Vielzahl an Servern die auch für Tauschbörsen geeignet sind und hat den Firmensitz in Panama. Dadurch sind Abfragen äusserst selten geworden und das unternehmen hat noch nie Daten eines Nutzer weitergegeben. (ab $3/Monat)

Liste von VPN-Diensten für Filesharing/Torrent

Geschwindigkeit des VPN-Dienstes

Natürlich ist der Faktor Geschwindigkeit mit VPN auch wichtig. Daher empfehlen wir auch unseren Beitrag dazu. „Unterschiede zu Geschwindigkeiten der VPN-Anbieter!

Sicher Tauschbörsen nutzen auch über VPN am eigenen WLAN Router!

VPN über den WLAN/Wifi Router zu Hause

VPN über den WLAN/Wifi Router zu Hause

Eine Möglichkeit um auch sicher im Internet zu sein wäre eine VPN-Verbindung direkt am eigenen WLAN Router herzustellen und damit alle verbundenen Geräte völlig sicher und anonym über diese VPN-Verbindung kommunizieren zu lassen. Damit sind alle Geräte auch ohne zusätzliche Konfiguration oder Software automatisch geschützt und dies trifft dann auch auf Apple TV, SmartTV und ähnliche Geräte zu. Wir haben dazu eine einfacher Erklärung verfasst: Wie man VPN auch am eigenen WLAN Router nutzen kann!

Damit Kinder auch vor den Abmahnfallen durch Tauschbörsen schützen!

Es macht Sinn sich dauerhaft auch diese Variante zu überlegen, natürlich sind damit einfach auch die Kinder geschützt und es ist ausgeschlossen, dass diese in die Abmahnfallen treten!

 

Ivacy VPN Werbung für Filesharing/Torrent Nutzung

Zusammenfassung
Beitragstitel
VPN Anbieter für Tauschbörsen/Torrent verwenden
Beschreibung
Welchen Anbieter soll man wählen um sicher Tauschbörsen und Torrents nutzen zu können? Warum muss man seine Identität dabei schützen?
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Verfasser
vavt.de
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