Usenext.nl und die SpyOFF VPN Abzocke mit den Bankdaten!

Warum Usenext.nl Kunden von SpyOFF VPN direkt vom Bankkonto abgebucht wird!

Wer ein Usenext.nl Konto hat, der erhält früher oder später auch eine unliebsame Überraschung in Form einer Abbuchung vom eigenen Bankkonto für ein vermeintliches SpyOff VPN Abo.

Die fehlenden 83.88 Euro scheinen den meisten überraschten Personen dann aber doch zu wenig zu sein um sich dagegen auch vor einem Gericht zu wehren. Warum diese Abzocke seit 2 Jahren schon funktioniert und niemand die Betreiber wegen Online- belangen kann.

Eine typische Lesermeldung dazu ist zum Beispiel:

„Mir wurden heute €83.88 von meinem Bankonto abgebucht von SpyOFF VPN, ich kenne diese Firma aber gar nicht. Woher haben die meine Daten?“

Gewerbliche Abzocke (Betrug)?

Usenext.nl ist nun einer dieser kostenpflichtigen Usenet-Provider welche den Kunden einen „Newsreader“ als Software und Zugang zu meist öffentlich betriebene Server zur Verfügung stellt. Die Nutzer bezahlen bei diesem Service im Gegensatz zu vielen anderen Services per Bankeinzugsverfahren. Dieses Lastschriftverfahren bedeutet auch, dass dem Anbieter selbst die Bankdaten jedes einzelnen Nutzers inklusive einer Abbuchungsvereinbarung vorliegt. Nach Ablauf eines Zeitraumes wird der erneut fällige Betrag abgebucht. Daher ist es wichtig dabei auch die Kündigungsmodalitäten genau zu studieren.

Usenext? – Was ist das Usenet?

Usenet oder auch Newsreader Tauschbörsen gibt es schon sehr lange. Früher hat man das auch Newshosting genannte Verfahren, bei dem Nachrichten/News wie E-Mail-Nachrichten auf einem E-Mailserver gespeichert werden häufiger genutzt. Diese „Newsgroups“ boten die Möglichkeit viele Dateien als Anhänge, auch mit Beschreibungen in einem sozusagen für viele zugänglichen Newsgroup Bereich abzulegen. Das ist damit auch über die damals gängigen E-Mail Clients erfolgt wie Outlook Express. Es haben sich etwas später erst weltweit bekannte Anbieter etabliert wie „giganews“ oder andere. Heute kennt man im deutschen Sprachraum vor allem Anbieter wie usenext.nl, aeton.nl oder Firstload. Im sogenannten Usenet werden Dateien hochgeladen, welche andere wiederum auffinden können, die Software welche dazu notwendig ist, wird heute aber wesentlich komfortabler ausgeführt. Dabei werden zwischen dem Client den Servern, die abgefragt werden auch die Daten über SSL Verschlüsselung gesichert. Allerdings betrifft diese Verschlüsselung natürlich nur die Verbindung selbst. Die eigene IP-Adresse wird den Newsgroup-Servern natürlich bekannt. Viele Usenet-Provider sammeln so tausende an Terabyte Daten zusammen und bewahren diese, allerdings mit begrenzter Vorhaltezeit auf. Also man findet üblicherweise keine sehr seltenen oder sehr alten Inhalte. Inhalte welche man jedoch auf einem Newsgroup-Server findet kann man mit der vollen Bandbreite auch auf den eigenen PC laden. Es entwickelte sich daraus eine eigene Newshosting Industrie, welche entsprechenden Speicherplatz für oftmals urheberrechtlich fragwürdige Inhalte bereitstellt.

SpyOFF VPN

SpyOFF VPN
SpyOFF VPN

SpyOff VPN ist nun ein Service, welcher den Nutzern eine Verbindung zu den eigenen Servern ermöglicht. Die Verbindung wird dabei über eine Zugangssoftware aufgebaut und alle Daten des Endgerätes werden fortan über den VPN-Anbieter gesendet und empfangen. Das Ziel soll eine „teilweise Anonymisierung“ sein. Also man erhält über verschiedene Standort eine IP-Adresse aus einem anderen Land, welche nicht zurück verfolgt werden kann zum eigentlichen Nutzer.

Wie die Bankdaten der Kunden plötzlich bei SpyOFF landen!

Soweit sind die Fakten nun nicht wirklich aufregend und sowohl bei Usenet-Provider als auch bei VPNServices gibt es ja viele Anbieter die diese Leistungen bieten. Speziell bei diesen beiden Services ist aber, dass usenext.nl mit kleingedruckten Texten in den eigenen Geschäftsbedingungen es sich herausnimmt, die gespeicherten Bankdaten auch an SpyOff weiterzugeben. (Ok eigentlich sind das ja die selben Betreiber daher ist weitergeben nur rechtlich gesehen der richtige Begriff).

Laut unseren Lesern, sendet SpyOff den Nutzern darauf auch einfach und ungefragt Bestellbestätigungen oder auch wie Angebote für Testzeiträume zur Verfügung, die am Ende aber einfach umgesetzt oder besser als Vorwand für eine Abbuchung vom Konto des Nutzers dienen. Daher folgt daraus, dass tausenden Nutzern obwohl Sie eigentlich nie wissentlich eine Bestellung oder Zustimmung zu SpyOff VPN gegeben haben, plötzlich auf Ihrem Konto eine Abbuchung über den Betrag von €83.88 bemerken.

Ein Irrtum oder handfeste Abzocke?

Klar, es werden hier viele Regeln einfach missachtet und die Nutzer sind ebenso erstaunt wie auch verärgert im ersten Moment.

Vielen unserer Leser ist die Angelegenheit aber einfach etwas unangenehm, viele suchen die Fehler die dazu führten, dass sie offensichtlich einen Vertrag mit SpyOff abgeschlossen haben als peinlich. Vielen ist nicht bewusst, dass ei eigentlich Opfer einer ganz üblen Abzocke geworden sind. Daraus resultiert, dass die allermeisten nichts dagegen unternehmen und auch ein Blick in das Impressum von SpyOff macht klar, wer klagt schon jemanden wegen €83.88 dessen Firma in SanMarino ist? Dieses Land ist innerhalb Italiens zu finden, was aber schon viele gar nicht wissen.

Damit machen die Betreiber der beiden Unternehmen nun Millionen an Gewinnen!

Ich sage dies hier in aller Deutlichkeit und bin mir bewusst welche Anschuldigungen daraus entnommen werden können, aber aufgrund hunderter detaillierter Leserberichte dazu sind wir auch in der Lage diese Vorhaltungen (Durchgeführte Lastschriftbuchungen vom Konto ohne Bestellungen) entsprechend zu belegen, weshalb wir uns an dieser Stelle kein Blatt vor den Mund nehmen werden!

Was können Betroffene unternehmen?

Betroffene Nutzer von Usenext.nl können eigentlich nur sehr vorsichtig agieren. Also jede Dokumentation anlegen die es ermöglicht auch zu einem späteren Zeitpunkt alles nachvollziehen zu können. Wenn einem bereits Geld abgebucht wurde, dann kann man diese Lastschrift durch die eigene Bank rückgängig machen lassen. Dies geht innerhalb von 42 Tagen kostenfrei. Man sollte sich dann aber auch darauf gefasst machen, dass SpyOff als auch Usenex.nl darauf mit Vorhaltungen oder Mahnungen oder gar Anwälten drohen werden. Man sollte sich dabei aber keinesfalls einschüchtern lassen und eventuell auch einen Widerspruch bereits formuliert haben und an [email protected] senden. Viele unserer Leser gehen auch mit Betrugsanzeigen direkt zur Polizei, in diesem Fall hilft es aber, wenn man alle Webseiten und auch eine Sachverhaltsdarstellung bereits vorher sich zurechtlegt und ausgedruckt mitnimmt.

Warum unternimmt niemand etwas dagegen?

Es ist nicht so, dass niemand etwas gegen diese Abzocke unternimmt, aber es sind eindeutig zu Wenige. Einige Leser haben bisher Betrugsanzeigen bei der >Polizei erstattet, andere haben mit Anwälten dagegen etwas unternommen. Im Grunde und das ist auch das Problem bei solchen Angelegenheiten, ist es auch eine ökonomische Frage. Also die Kosten oder der Aufwand dagegen wirklich aktiv zu werden sind mit den €83.88 die da vom eigenen Bankkonto abgebucht werden nur schwer erklärbar. Also wer hier nicht einen wirklichen Gerechtigkeitssinn hat und daher sich auch in der Sache wohlfühlt oder die entsprechenden Mittel hat, der wird da kaum etwas unternehmen. Die Rückbuchung des Betrages erscheint ja eine Art der Wiedergutmachung für Viele und damit belassen diese es danach. Allerdings werden jeden Monat tausende neue Nutzer zu Opfern! Und die Polizei als auch Anwälte sehen sich mit verantwortlichen Firmen konfroniert, welche im Ausland beheimatet sind. Was eine Recherche als auch Verfolgung schwieriger gestaltet.

PC Magazin bewertet SpyOFF trotz hunderter Betrugsberichte im Internet
PC Magazin bewertet SpyOFF trotz hunderter Betrugsberichte im Internet

Warum viele Webseiten dennoch den Service gut bewerten?

SpyOFF bietet Webseiten die den Service auch direkt empfehlen eine einmalige Provision von bis zu 25 Euro pro Nutzer der SpyOFF ausprobiert. Und das egal ob dieser Interessent jemals Kunde wird! Das liegt aber daran, dass SpyOff mit den Daten der Kunden am Ende ja immer etwas anzufangen wird wissen.  (Bankdaten, Name usw)

Klar man kann diesen Magazinen (PC Magazin, chip.de, computerbild.de)  nicht vertrauen, zu eindeutig sind die eigentlichen Absichten der Betreiber von usenext.nl und SpyOFF VPN, hunderte veröffentlichte Leserberichte im Internet sind dabei nur die Spitze des Eisberges und sollten jedem verantwortungsvollen Redakteur bereits nachdenklich machen!

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Begriffserklärungen:

  • Usenet nennt man das gemeinschaftliche Netzwerk welches man mit so genannten „Newsreader“ als Client-Software verwendet.
  • Die Dateien werden dabei in „Newsgroups“ abgelegt in hierarchischen Ordnerstrukturen.
  • Die Newsgroup-Provider vereinfachen die Suche und sorgen auch für eine entsprechend lange Vorhaltezeit der Dateien oder Einträge.
  • Die Daten werden beim raufladen als auch bei Herunterladen der Dateien per SSL Verschlüsselung geschützt für den Zugriff durch Dritte.
  • Die eigene IP-Adresse der Nutzer ist allerdings auf den News-Servern ersichtlich. Bekannte Anbieter sind: Giganews, Firstload, Usnext oder auch aeton.
  • SpyOff ist ein VPN-Anbieter der eigentlich den Schutz der eigenen Daten ermöglichen sollte, aber im Prinzip das Vehikel dafür ist um ehemaligen Usenext.nl Kunden noch etwas geld aus der Tasche oder von dem eigenen Bankonto zu ziehen
  • SpyOFF VPN hat ebenso eine Zugang-Software die dazu dient mit den verschiedenen Standorten mit dem Anbieter zu verbinden. Dies basiert auch auf einer Verschlüsselung und man erhält auch richtigerweise eine andere IP-Adresse die man fortan im Internet verwendet, das der Anbieter diesen Dienst aber nur erstellt hat um Kunden durch Abzocke zu ermöglichen trübt die Bewertungen natürlich ungemein.

 

Zusammenfassung
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SpyOFF VPN - Abzocke
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Fragen & Hilfe - Kontakt

3 Gedanken zu “Usenext.nl und die SpyOFF VPN Abzocke mit den Bankdaten!

  1. Hallo,

    Ich habe nun folgende E-Mail von SpyOFF erhalten:

    “ vielen Dank für Deine Anfrage vom 14.12.2017!.

    Bei Deiner Anmeldung über UseNeXT am 12.11.2017 hast Du den Service von SpyOFF mitbestellt.

    Du hast nach Angabe Deiner E-Mail Adresse zugestimmt, UseNeXT VPN powered by SpyOFF als zusätzlichen Schutz im Internet nutzen zu wollen.
    Im weiteren Anmeldevorgang wurdest Du über die Datenweitergabe sowie die Vertragsbedingungen informiert.

    Die Anmeldung bei UseNeXT konnte nur abgeschlossen werden, nachdem Du unter anderem Folgendes bestätigt hast:
    „Ich willige in die Weitergabe meiner Vertragsdaten an die Sareta S.r.l. für den Abschluss eines Testabonnements von 30 Tagen ein.
    Diese Einwilligung kann ich jederzeit durch eine einfache E-Mail an [email protected] widerrufen.
    Kündige ich nicht in der Testphase, bin ich berechtigt, SpyOFF 1 Jahr lang für den Preis von nur 83,88€ pro Jahr zu nutzen. Kündige ich nicht bis spätestens vor Ende der Vertragslaufzeit, verlängert sich der Vertrag um maximal ein weiteres Jahr.
    Ich habe die AGB und die Widerrufsbelehrung gelesen.“

    Nach Deiner Anmeldung bei UseNeXT wurde Dir zudem von SpyOFF eine Willkommensemail zugeschickt, die Dich erneut über die Vertragsbedingungen sowie die Kündigungsfrist informierte.

    Deine kostenlose Testphase war 30 Tage gültig und hat sich nach Ablauf dieser Frist automatisch verlängert, da Du zum Ende der Laufzeit weder gekündigt, noch ein anderes Paket Deiner Wahl bestellt hast. Deine Kündigung haben wir soeben hinterlegt, was eine weitere Verlängerung des Vertrages ausschließt.

    Wir bitten um Dein Verständnis, dass wir keine abweichende Regelung finden können da wir an die dem Vertrag zugrunde liegenden AGB gebunden sind. Somit kann auch keine Gutschrift für den bereits abgebuchten Betrag erstellt werden.

    Dein Account ist bis 12.12.2018 aktiv und kann weiterhin im vollen Umfang genutzt werden. Eine weitere Verlängerung findet nicht statt.

    Viele Grüße,
    Dein SpyOFF-Team “

    Soll man jetzt darauf reagieren oder ignorieren? Wenn ja was genau sollte man schreiben?

    PS: Das Geld habe ich schon zurück geholt.

  2. Haufen Tippfehler im Text – usenext.nl statt usenext.de
    E-Mail Adresse von SpyOff ist nicht [email protected] sondern [email protected]

    Ob man das mit bucht kann man auf der ersten Seite auswählen, man muss halt lesen können was man bestätigt.
    Etwas versteckt is es schon, ich bin seit Jahren immer mal wieder UseNeXT Kunde.
    Ich habe von SpyOff eine E-Mail mit Zugangsdaten erhalten.

    Man hat eine 30 tägige Testphase, habe einfach eine Kündigungsmail geschrieben und vola kein Vertrag – keine Abbuchung.

    • Dann hattest Du viel Glück, abgebucht wird dir dann aus meine rErfahrung erst, wenn du Usenext kündigst. Es ist ja so, dass sozusagen den Exkunden dann nochmals schnell 82 Euro abgebucht werden 🙂 Das ist der Betrug an dieser Sache.

      Tippfehler nein: ich meinte das genau so wie es im Text ist.

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