Proton Mail: „Apple ist wie die Mafia“

Apple iOS LogoApple will doch nur helfen …

Einem Interview mit Andy Yen, dem CEO von Proton Mail, zufolge, soll Apple, Entwickler dazu zwingen In-App-Käufe zu integrieren. Wenn das nicht geschieht, bekommen die Anwendungen keine Zulassung mehr für den App-Store. Eigenen Angaben zufolge möchte Apple den Entwicklern doch nur helfen, die Apps im Store zu veröffentlichen. Die Regeln dabei sollen fair Angewendet werden. Sie wollen sich gar nicht an den Entwicklern rächen …

„Sobald man etwas mehr Downloads hat, kommt Apple und möchte Geld“

Andy Yen erklärt in dem Interview, dass Proton Mail bereits zwei Jahre im App-Store kostenlos verfügbar war. Das Abonnement konnte man auf der Webseite des Anbieters abschließen und war nicht als In-App-Kauf möglich. Apple kontaktierte das Unternehmen und teilte ihnen mit, dass dies gegen die Richtlinien verstößt und sie eine In-App-Abonnement-Möglichkeit benötigen – denn so bekommt Apple 30% des Umsatzes, jedes Mal, wenn ein Kunde über die App selbst kauft. Wird die Anforderung nicht erfüllt, so ist die iOS-App nicht mehr zulässig.

Angeblich soll das kein Einzelfall gewesen sein, erklärt Yen. Es gibt zahlreiche Software-Entwickler, die nun gezwungen werden In-App-Käufe zu integrieren.

Ausnahmeregelung für E-Mail-Clients

Es gibt mittlerweile einige Ausnahmen, wie beispielsweise E-Mail-Clients. Trotzdem traut sich der CEO von Proton Mail nicht nochmals, die In-App-Verkäufe zu entfernen. Zu groß ist die Angst, um eine erneute Auseinandersetzung und die Mögliche Löschung der App des Services. Der E-Mail-Dienst musste die Kosten der In-App-Käufe sogar erhöhen, weil es sich anders sonst gar nicht ausgeht.

Es gibt sogar Theorien, die meinen, dass es immer darauf ankommt, welcher Apple-Mitarbeiter den Fall bearbeitet.


Erstellt am:22. Oktober 2020


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