Privatsphäre: Kann dich die CIA hacken? Und ob!

Spätestens seit Edward Snowden vor einigen Jahren enthüllt hat, wie die NSA uns bespitzelt, ist klar: Privatsphäre ist ein seltenes Gut, das wir leider nicht mehr als selbstverständlich sehen können. Die kürzlich auf WikiLeaks veröffentlichten Informationen über die Spionagemethoden der CIA machen noch deutlicher, dass jeder überall und immer ausspioniert werden kann.

Wie die CIA das anstellt? Wir verraten es dir – sie hat sich vier verschiedene Spionage-Möglichkeiten ausgedacht

  1. Die CIA spioniert dich über dein TV-Gerät aus

    Klar, wir schauen alle ab und an TV. Das Blöde ist nur, dass die CIA ebenfalls fernsieht – aber auf uns durch unser Gerät. Laut WikiLeaks hat die CIA ein Programm namens Weeping Angel entwickelt, das deinen Fernseher in einen Überwachungsmodus versetzen kann. Während einer Weeping Angel-Attacke scheint das Gerät abgeschaltet zu sein, macht aber in Wirklichkeit heimliche Audioaufnahmen und schickt sie an CIA-Server.

  2. Die CIA verwandelt dein Smartphone in eine Wanze

    Die CIA hat eine eigene Abteilung, die sich auf die Spionage via Smartphone spezialisiert hat. Egal ob iPhone oder Android, für beide gibt es Methoden, um Text- und Audiokommunikation abzufangen, bevor diese durch die entsprechende App verschlüsselt wird. Außerdem können gehackte Handys deinen Standort verraten und deine Kameras und Mikros einschalten – was dein Smartphone in eine CIA-Wanze verwandelt …

  3. Die CIA übernimmt die Kontrolle über dein Fahrzeug

    TVs, Smartphones – irgendwie naheliegend. Aber dass die CIA Fahrzeuge hacken kann ist ganz schön unheimlich, finden wir. Bei modernen Fahrzeugen schafft sie es tatsächlich, das Kontrollsystem zu hacken. Einerseits kann sie dich dadurch auf deinen Fahrten verfolgen. Andererseits wären dadurch aber auch nahezu unentdeckbare Mordanschläge möglich – das perfekte Verbrechen …

  4. Die CIA infiziert deinen Computer mit NSA-Technologien

    Nicht nur Cyberkriminelle verwenden Malware: Auch die CIA versucht laut WikiLeaks intensiv, Computer mittels USB Sticks, DVDs und CDs zu infizieren und zu kontrollieren. Darüber hinaus soll der Geheimdienst auch eine Möglichkeit gefunden haben, in infiltrierten Systemen unentdeckt zu bleiben.

Ganz schön gruselig, oder? Und das ist noch lange nicht alles. Die CIA, aber auch die anderen Geheimdienste dieser Welt, arbeiten stetig an der Weiterentwicklung ihrer Methoden.

Es gibt aber zumindest ein paar Vorkehrungen, die du treffen kannst:

  • Verwende keinesfalls unverschlüsselte Kommunikations-Tools oder -Geräte.
  • Lass deine Geräte niemals unbeaufsichtigt
  • Führe regelmäßig Updates der Sicherheitseinstellungen deiner Geräte durch.
  • Lege Wert auf deine Privatsphäre im Internet – beispielsweise durch das Verwenden eines VPN.

Quelle: ExpressVPN; Foto: crello

Zusammenfassung
Privatsphäre: Kann dich die CIA hacken? Und ob!
Beitragstitel
Privatsphäre: Kann dich die CIA hacken? Und ob!
Beschreibung
Spätestens seit Edward Snowden vor einigen Jahren enthüllt hat, wie die NSA uns bespitzelt, ist klar: Privatsphäre ist ein seltenes Gut, das wir leider nicht mehr als selbstverständlich sehen können. Die kürzlich auf WikiLeaks veröffentlichten Informationen über die Spionagemethoden der CIA machen noch deutlicher, dass jeder überall und immer ausspioniert werden kann.
Author
Verfasser
vavt.de
Verfasser Logo

3 Gedanken zu “Privatsphäre: Kann dich die CIA hacken? Und ob!”

  1. Ach?! Und Sie glauben, ihr System ist – weil Kasperle “nichts” gefunden hat – “sicher”?!? Nun, da sind Sie vermutlich sehr naiv. Ich glaube, Sie haben dann noch nichts von “Zero-Day-Exploits” gehört bzw. gelesen.

    • Mein System? Ich betreibe eine Webseite um meinen Lesern bei Fragen zu helfen. Ich habe KEIN System und biete auch nichts an, ausser Hilfe und Tipps! Und das kostenlos. Wer Lesen kann ist immer im Vorteil 🙂

  2. Nach all den Fusseln mit Snowden und all den Artikeln darüber, wie einfach es ist, jemanden zu hacken, beschloss ich, etwas gegen meine Cybersicherheit zu unternehmen. Also, jetzt benutze ich NordVPN und Kaspersky Antivirus, um mich vor Hackern zu schützen. Ich habe dieses VPN selbst getestet und kann sagen, dass keine Datenlecks aufgetreten sind. Auch die Geschwindigkeitsergebnisse waren gut. Kaspersky Antivirus ist auch deshalb zuverlässig, weil nach 2 Jahren Nutzung keine Viren auf meinem Computer gefunden wurden.

Schreibe einen Kommentar