Privatsphäre im Internet? Die besten 10 Tipps für dich!

Du bleibst im Internet gerne für dich und anonym? Dann schau dir doch mal unsere Top-
Tipps für deine Privatsphäre im Internet an – hast du alle Schutzvorkehrungen getroffen? Falls nicht, gleich damit loslegen! Das meiste ist eigentlich total einfach umzusetzen und bringt dir bzw. dem Schutz deiner Daten richtig viel!

1 Steige in öffentlichen Netzwerken niemals in vertrauliche Accounts ein

Eben mal schnell im WLAN deines Lieblingscafés oder am Flughafen dein Bankkonto checken oder im Internet shoppen? Ganz schlechte Idee! Viele öffentliche Netzwerke sammeln deine Daten und leiten sie an Drittanbieter weiter. Und noch schlimmer: Viele Hacker tummeln sich besonders gerne in solchen Netzwerken, um eben Daten aus Online-Banking & Co abzugreifen oder dein Gerät mit Malware zu infizieren.

2 Verwende ein VPN – immer & überall

Wenn du trotz aller Risiken in einem öffentlichen Netzwerk online gehen musst/möchtest, dann nur mit einem VPN! Wenn du dein Gerät mit einem VPN verbindest, wird dein gesamter Traffic durch einen sicheren und verschlüsselten Tunnel geleitet. Das heißt, Internet Service Provider etc. sehen nur ein Kauderwelsch anstatt deiner echten Daten. Es wird auch nicht deine tatsächliche IP-Adresse zuhause gezeigt, sondern nur jene des VPN-Servers. Außerdem kannst du mit einem VPN auch Content öffnen, der aufgrund geografischer Sperren in manchen Ländern sonst nicht zugänglich wäre. Oder Geld beim Shoppen sparen. Ein VPN zahlt sich aus – in öffentlichen Netzen, aber auch in jedem anderen! Hier kannst du dir den optimalen VPN-Anbieter für deinen Bedarf aussuchen. 

3 Verrate deinen Standort nicht einfach so

Für die Facebook-Freunden mal eben traumhafte Urlaubsfotos posten und die Location gleich dazu. Oder das tolle neue Restaurant, wo du gerade speist, auf Instagram verewigen. Haben wir alle schon einmal gemacht. In Sachen Privatsphäre sind solche Hinweise jedoch sehr bedenklich. Derartige Postings machen es Dritten sehr einfach, deinen aktuellen Standort exakt zu bestimmen und wer weiß was anzustellen. Man denke nur an Pokémon Go, wo harmlose Spieler ausgeraubt wurden, eben weil sie zu freigiebig mit ihren Informationen waren.

4 Achte darauf, was du von dir online teilst

Was du von dir ins Internet stellst, entscheidest (meist) du alleine. Was du nicht teilst, kann dir auch keiner nehmen. Behalte immer im Kopf, dass du deine echte E-Mail-Adresse nicht für verdächtige Marketing-Webseiten oder Online-Giveaways nutzt. Teile keine Daten auf unsicheren oder öffentlichen Geräten bzw. Netzwerken. Und auch auf sicheren Geräten oder Netzwerken denke daran, dass alles, was ins Internet kommt, auch dort bleibt. Es kann also ohne dein Wissen geteilt oder manipuliert werden.

5 Vergiss niemals, dich auszuloggen!

Du gehst nicht aus deiner Wohnung und lässt die Türe sperrangelweit offen stehen – oder? Eben! Und genau das Gleiche gilt bei Onlinebanking-Accounts oder sozialen Medien. So verhinderst du, dass sich jemand deine Daten sichert. Damit meinen wir aber nicht nur, einfach das jeweilige Fenster zu schließen. Denn in Wirklichkeit bist du wahrscheinlich weiterhin in deinen Account eingeloggt und damit anfällig, dich auszuspionieren. Der einzig sichere Weg ist, dich ordnungsgemäß vollständig auszuloggen, wenn du mit der Verwendung des jeweiligen Services fertig bist – insbesondere in öffentlichen Netzwerken.

6 Verwende ein starkes Passwort

In Zeiten, wo Hacker und Cyberkriminelle immer findiger vorgehen, ist ein starkes Passwort das Mindeste, was du haben solltest. 12345 und der Name deiner Oma gehören definitiv nicht dazu, auch wenn derartige Passwörter nach wie vor sehr beliebt sind. Stattdessen solltest du einen Mix aus Ziffern, Buchstaben und Sonderzeichen verwenden. Hier findest du weitere Tipps. Außerdem empfehlen sich die Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwort-Manager und Diceware.

7 Sei besonders vorsichtig, wenn jemand für eine (Preis-)Auskunft deine Daten verlangt

Es ist eine gängig Praxis von Unternehmen, für die Teilnahme an einem Gewinnspiel oder den Zugang zu speziellen Inhalten, deine persönlichen Daten zu verlangen. Das mag zunächst nicht besonders schlimm wirken. Aber Marketing-Agenturen verwenden deine Daten für Direct Marketing-Aktivitäten oder, schlimmer noch, verkaufen diese weiter. Du hast also keine Ahnung mehr, wo deine Daten überall unterwegs sind und wofür sie verwendet werden.

Deswegen solltest du dich in Zukunft immer fragen: Ist der Content wirklich deine Daten wert? Wie wahrscheinlich ist es, dass ich tatsächlich einen Preis gewinne? Tatsache ist, dass du eher nichts gewinnst – aber die Marketer haben deine Daten und können sie zu Geld machen. Eine perfekte Lösung für derartige Fälle sind Wegwerf-E-Mail-Adressen. Damit gibst du nichts von dir preis und kannst trotzdem teilnehmen etc.

8 Schalte Cookies aus

Cookies sorgen dafür, dass du online nicht anonym bleibst. Sie sind also definitiv keine Freunde deiner Privatsphäre und deines Datenschutzes. Webseiten nutzen Cookies, um eine virtuelle ID für dich anzulegen. Damit können Unternehmen deine Bewegungen und dein Verhalten auf Webseiten tracken und dich mit maßgeschneiderter Werbung bombardieren. Ziel ist natürlich, dass du dadurch mehr einkaufst und mehr Geld ausgibst. Was du gegen Cookies tun kannst? Besorge dir ein entsprechendes Add-on für deinen Browser – z. B. uBlock Origin or Privacy Badger.

9 Browse anonym

Du solltest über die Sache mit den Cookies hinaus alle Tools nutzen, die dich im Netz anonym surfen lassen. Am besten verwendest du einen privaten Webbrowser wie beispielsweise Tor anstelle der Klassiker. Und auch bei den Suchmaschinen kannst du Tracking-freie Alternativen wählen – z. B. DuckDuckGo oder andere. Außerdem solltest du keine verkürzten Links öffnen, wenn du nicht einen privaten Browser wie Tor verwendest.

10 Ignoriere verdächtige E-Mails!

Auch wenn du mit deiner persönlichen E-Mail-Adresse vorsichtig umgehst und sie nicht wahllos weitergibst. Du wirst trotzdem ab und an Spam oder Phishing-E-Mails erhalten. Diese solltest du sofort löschen! Sobald du sie nämlich öffnest oder gar einen Link darin klickst, könntest du dich schon mit Malware infizieren oder deine Privatsphäre gefährden.

Antworte außerdem niemals auf verdächtige E-Mails. Auch wenn darin steht, dass du sonst von einer Mailing-Liste abgemeldet wirst. Sobald du antwortest, hat der Spammer auch schon die Info, dass deine Adresse aktiv ist. Und er dich weiter zuspammen kann … Und deinem Provider signalisierst du damit, dass du Interesse an derartigem Spam hast. Auch nicht optimal.

Quelle expressvpn.com; Foto: pixabay.com

Zusammenfassung
Privatsphäre im Internet? Die besten 10 Tipps für dich!
Beitragstitel
Privatsphäre im Internet? Die besten 10 Tipps für dich!
Beschreibung
Du bleibst im Internet gerne für dich und anonym? Dann schau dir doch mal unsere Top- Tipps für deine Privatsphäre im Internet an – hast du alle Schutzvorkehrungen getroffen? Falls nicht, gleich damit loslegen! Das meiste ist eigentlich total einfach umzusetzen und bringt dir bzw. dem Schutz deiner Daten richtig viel!
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