OVPN: Sieg vor Gericht – keine Logs vorhanden!

Wie bereits eingehend berichtet, war OVPN in den letzten beiden Monaten intensiv mit einem Gerichtsstreit beschäftigt, der sich um die angebliche IP-Adresse von The Pirate Bay drehte. OVPN setzte sich in diesem Prozess gegen die Verfügung zur Datenherausgabe zweier Filmfirmen zur Wehr, vertreten durch „The Rights Alliance“. Und, was soll man sagen: OVPN hat gewonnen – und damit auch das Recht der User auf Privatsphäre und Datenschutz im Internet! Denn OVPN konnte vor Gericht eindeutig beweisen, dass es tatsächlich keine Logs und damit Internetaktivitäten seiner User aufzeichnet. OVPN-User bleiben also tatsächlich anonym. Selbst große Gerichtsklagen können daran nichts ändern. Denn: OVPN kann keine User-Daten herausgeben, die es überhaupt nicht hat bzw. die es nicht gibt.OVPN gewinnt Rechtsstreit

So hat sich OVPN seinen 6. Geburtstag sicher anfänglich nicht vorgestellt: Wie berichtet wurde der schwedische VPN-Provider mit einem Gerichtsbeschluss zur Datenherausgabe konfrontiert – direkt zum großen Jubiläum. Dabei verlangten zwei Filmfirmen, vertreten durch die Rights Alliance, Auskunft über eine bestimmte IP-Adresse von OVPN. Denn angeblich hätte The Pirate Bay diese IP-Adresse genutzt und damit Filmpiraterie ermöglicht. Das behaupteten jedenfalls die Kläger.

OVPN: „Es gibt bei uns überhaupt keine Logs, die  wir herausgeben könnten“

Aber OVPN hat den Spieß umgedreht! Getreu dem Ziel des Providers unter Gründer David Wibergh, seinen Kunden absolute Privatsphäre und Datenschutz zu garantieren, hat OVPN den Beschluss mit aller Macht angefochten. Die Begründung des Providers: Er speichert keinerlei Logfiles. So kann er auch keine Daten seiner User herausgeben, die gibt es nämlich einfach nicht. Daran ändere auch eine Klage nichts.

Letzten Donnerstag traf das Gericht dann die endgültige Entscheidung – hier das schwedische Schriftstück:

OVPN Gerichtsurteil

Kurz zusammengefasst und übersetzt:

Die Rights Alliance und ihre Sicherheitsexperten waren nicht in der Lage, irgendwelche Schwachstellen in den Systemen von OVPN zu beweisen, die darauf hindeuten würden, dass Logs gespeichert werden. Infolgedessen gewinnt OVPN den Rechtsstreit, da die Angaben und Beweisführung in Bezug auf die No-Logs-Policy des Providers nicht widerlegt wurden. Die Filmfirmen müssen außerdem die Prozesskosten von OVPN tragen – es handelt sich um 108.000 SEK (ca. 12.300 USD).

Wir haben OVPN am 25.09.2020 besucht

Wir haben OVPN persönlich in Stockholm besucht und über diesen Fall gesprochen. Das Video ist derzeit noch in English aber wird die kommenden Tage auch in Deutsch verfügbar sein. 

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Genial: Gericht bestätigt, dass OVPN keine Logs speichert

OVPN ist damit einer der wenigen VPN-Provider, deren No-Logs-Angaben vor Gericht bewiesen worden sind. Außerdem ist OVPN ist der einzige schwedische VPN-Provider, der bewiesen hat, dass keinerlei Logs gespeichert werden. Das bedeutet, dass die User und ihre Daten tatsächlich anonym bleiben. Eigentlich der allergrößte Vorteil, den man sich als vorsichtiger User mit Bedacht auf Sicherung der eigenen Privatsphäre wünschen kann!

Als VPN-Provider muss OVPN sich nicht an Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung halten

Neben diesem eindeutigen Sieg für OVPN hat das Gericht auch einen interessanten Aspekt aufgebracht, der alle VPN-Services in Schweden betrifft. In jenem Abschnitt des Urteils in Bezug auf OVPNs Antrag, dass die Filmfirmen die Prozesskosten für den Provider zahlen sollten, erklärte das Gericht, dass jede Partei ihre eigenen Kosten zahlen müsse, wenn ein Internetprovider sich weigert, Information über einen Kunden herauszugeben.

Gericht: OVPN ist kein Internetprovider

Das Urteil geht dann weiter und besagt „der vorliegende Fall kann nicht mit diesen Fällen gleichgesetzt werden“ und aus diesem Grund müssen die Filmfirmen OVPNs Prozesskosten tragen. Daraus interpretiert der Provider, dass das Gericht zustimmt, dass OVPN kein Internetprovider ist – was intensiv die ganze Zeit über debattiert wurde. Aus diesem Grund gilt die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung für OVPN nicht. Damit wurde zudem ein Präzedenzfall in Bezug auf die Verpflichtung zur Datensammlung durch schwedische VPN-Services geschaffen.

Gerichtsurteil beweist OVPNs maximale Privatsphäre

OVPN stellt die Privatsphäre seiner User generell in den Mittelpunkt. Entsprechend ist die gesamte Infrastruktur des Providers um die Prinzipien von Privatsphäre und Sicherheit aufgebaut. OVPN loggt keinerlei Aktivitäten, während der User mit dem VPN-Service verbunden ist. So weiß das Unternehmen auch nicht, wer mit OVPN verbunden ist, was derjenige tut oder wann. Das aktuelle Gerichtsurteil bekräftigt dieses Versprechen und zeigt, dass OVPN die Privatsphäre tatsächlich ernst nimmt (und nicht nur der schnellste Provider ist, wie unser OVPN Testbericht zeigt :-).

 
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Erstellt am:14. September 2020


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