Facebook-Datendiebstahl: Hat ein Spammer sich an den Nutzerprofilen zu schaffen gemacht?

Die Untersuchungen von Facebook zum Mega-Datendiebstahl haben anscheinend erste Ergebnisse gebracht: Laut Wall Street Journal hat sich ein Spammer an den Facebook-Nutzerkonten zu schaffen gemacht. Daten von 29 Mio. Usern wurden dabei abgegriffen, darunter auch höchste sensible, vertrauliche Informationen. Glücklicherweise steckt laut Facebook anscheinend kein Staat bzw. Regierungsgeld dahinter. Der Hacker soll auf eigene Faust gehandelt und sich als Marketingfirma ausgegeben haben. Noch sind das allerdings Spekulationen. Offizielles Statement des Konzerns gibt es bis dato keines.

Täter haben angeblich keinen Regierungs-Hintergrund

Wie berichtet, ist auch das FBI in die Ermittlungen mit einbezogen. Dieses möchte nicht, dass sich Facebook zu etwaigen Verdächtigen äußert: „Wir arbeiten in dieser Sache mit dem FBI zusammen“, so Facebook-Marketingmann Guy Rosen. „Das FBI ermittelt aktiv und hat uns gebeten, nicht darüber zu reden, wer hinter diesem Angriff steckt.“ Wenngleich Facebook auch nichts Offizielles zu sagen hat. Journalisten sind beim Recherchieren immer recht findig. Und so hat das Wall Street Journal Quellen ausgemacht, nach denen Facebook folgende Theorie hat: Die Täter sollen nicht in Zusammenhang mit einer Regierung stehen. Im Fokus hätten rein finanzielle Aspekte durch irreführende Werbung gestanden.

Rund 3 Mio. User in Europa betroffen

Ende September war der Datendiebstahl von Facebook offenbart worden. Man ging zuerst von 90 Millionen betroffenen Usern aus, was dann aber auf 30 Millionen gesenkt wurde. 29 Millionen davon sollen vertrauliche Daten an die Hacker verloren haben. In Europa seien rund 3 Millionen Facebook-Nutzer betroffen. Die für den Angriff verantwortliche Sicherheitslücke wurde von Facebook entdeckt und einen Tag darauf auch geschlossen. Viel mehr ist bis dato nicht bekannt.

Dieser Datendiebstahl hat natürlich eine außerordentliche Größenordnung. Entsprechend ist der Angriff auch ein interessantes Thema für die Datenschutzbehörden. Jene in den USA, Irland und Deutschland haben sich bereits eingeschaltet. Welche Folgen der Diebstahl in Bezug auf die sehr strenge Datenschutzgrundverordnung in Europa haben könnte, wird mit Spannung erwartet. Es könnten empfindliche Geldstrafen in Millionenhöhe für Facebook fällig werden.

Quelle: ZDNet.de

Zusammenfassung
Facebook-Datendiebstahl: Hat ein Spammer sich an den Nutzerprofilen zu schaffen gemacht?
Beitragstitel
Facebook-Datendiebstahl: Hat ein Spammer sich an den Nutzerprofilen zu schaffen gemacht?
Beschreibung
Laut Wall Street Journal hat sich beim Facebook-Datendiebstahl ein Spammer an den Nutzerkonten zu schaffen gemacht. Glücklicherweise steckt laut Facebook anscheinend kein Staat bzw. Regierungsgeld dahinter. Der Hacker soll auf eigene Faust gehandelt und sich als Marketingfirma ausgegeben haben. Noch sind das allerdings Spekulationen. Offizielles Statement des Konzerns gibt es bis dato keines.
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