Daten sind das neue Gold: Datenspione haben Unternehmen im Visier

Unternehmens-Spionage und Datenklau sind mittlerweile ein alter Hut. Dennoch profitieren Datendiebe nach wie vor von einer ganz einfachen Tatsache: Der Schutz vieler Unternehmen ist unzureichend oder nicht vorhanden. Auch die Sensibilisierung für dieses Thema fehlt weitgehend. Wie sicher ein Unternehmen vor Spionen und Datendieben ist und wie man sich davor schützen kann, erfährst du in diesem Artikel.

Datendiebe machen auch vor mittleren Unternehmen nicht Halt. Im Gegensatz zur weit verbreiteten Meinung, dass Datenklau nur große Konzerne betrifft, haben Datendiebe auch mittelständische Betriebe im Visier. Das Praktische für datenhungrige Kriminelle ist die Tatsache, dass sich weder große noch mittlere Unternehmen ausgiebige Gedanken zum Thema Datenschutz und Privatsphäre machen. Von effizienten Maßnahmen, um Datenklau die Stirn zu bieten, ganz zu schweigen. Nach dem Motto: Es wird mich schon nicht treffen oder man kann eh nichts dagegen tun. Irrtum! Wir können und sollten etwas dagegen tun! Aber zuerst müssen wir das Problem bzw. die Sicherheitslücken erkennen und verstehen.

Scharf auf Informationen

Informationen sind das neue Gold. Datendiebe haben das längst verstanden und kämpfen um das wertvolle Gut. Dabei nützen sie vor allem die Unwissenheit und Unachtsamkeit der Unternehmer aus. Kundendaten und interne Unternehmensinformationen sind heiß begehrte Ware. Die Spionagemöglichkeiten sind so vielfältig, dass die meisten Unternehmen gar nichts davon mitbekommen. Die Palette ist bunt: Fotos, Drohnen, gestohlene Akten, E-Mails, eingeschleuste Mitarbeiter, bestehende Mitarbeiter.

Datendiebstähle ganz einfach durchzuführen

Der Aufwand für Datendiebe ist oftmals gering: Ein USB-Stick für 3 € reicht und schon geht’s los. Immer schön rein in die Daten, kopieren und mitnehmen. Ist der Anfang erst gemacht, läuft das Ganze wie am Schnürchen. Weder Vorgesetzte noch Mitarbeiter werden hellhörig. Sie sind meist nicht geschult und sozusagen nicht spionageerprobt. Die Sensibilisierung fehlt völlig und wenn man etwas mitbekommt, will man nicht unkollegial oder paranoid wirken. Die Antwort ist fatales Schweigen. Weitere Schritte bleiben aus.

Der Feind ist mitten unter euch

Panikmache? Leider nein! Meist sind es gar nicht die bösen Hacks, die unglaublich viel Schaden anrichten können. Auch der Kollege von nebenan kann der Datendieb sein. In der Mittagspause plaudert er so schön angenehm über den letzten Karibikurlaub mit seiner Frau und du würdest ihm nichts Übles zutrauen. In Wahrheit sammelt er eifrig und gekonnt Daten, die später zu Geld gemacht werden. Sein Gehalt ist Trinkgeld für ihn. Insiderwissen ist unbezahlbar. Dies macht sich natürlich auch der Manager aus der ersten Ebene klar bevor er das Unternehmen mit einem Golden Handshake verlässt. Nach außen hin seriös und vertrauenserweckend, aber die Wochen vor seinem Abgang nützt er, um Unternehmensdaten auf USB-Sticks zu speichern. Man weiß ja nie. Auch diese Art von Datenklau ist weiterverbreitet als wir denken. Erst gar nicht beabsichtigt, aber wenn die Gelegenheit kommt, wird zugegriffen.

Experten bewahren einen klaren Blick

Datenklau ist kein Kavaliersdelikt und wenn ein berechtigter Verdacht besteht, sollte der Täter nicht ungestraft davonkommen. Wirtschaftskriminalität wird viel zu oft geduldet. Experten können helfen. Sie bringen Licht ins Dunkel und helfen den Täter zu überführen. Mit geeigneten Interviews sammeln Forensiker wertvolle Informationen, die unter Umständen im Falle einer Strafverfolgung eingesetzt werden können.

FAZIT: Schütze dich vor Datenklau!

Erkenne den Wert der Daten und schütze sie mit adäquaten Maßnahmen vor Datenklau. Auf Daten nicht aufzupassen kann unangenehme Folgen haben – Datendiebstahl ist für Unternehmen außerdem ein teurer Spaß! Eine Sensibilisierung aller Mitarbeiter und der Mut zur Aktion bei Verdachtsmomenten ist die Basis im Kampf gegen Datenklau. Schütze dein Unternehmen und lass nicht zu, dass Datendiebe leichtes Spiel haben. Wenn dir die Sache eine Nummer zu groß ist, hol Expertenhilfe von außen.

Quelle: heise.de


Erstellt am:18. Dezember 2018


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