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VPN Feiertagsangebote 2016

Alle Angebote zu den Feiertagen 2015/16 (VPN Anbieter Rabatte)

Viele VPN Anbieter bieten in der Weihnachtszeit und zum neuen Jahr besondere Preisnachlässe und Rabatte für Kunden an. Bei einigen kann man dabei ordentlich Geld sparen, darum listen wir hier alle uns bekannten Aktionen auf.

Das ist damit nun die beste Zeit um sich für einen VPN Dienst zu entscheiden oder den Anbieter zu wechseln! Einige Anbieter bieten auch eine Geld-Zurück-Garantie an oder sogar völlig freie Testzeiten.

 

UPDATE:

Die aktuellsten Rabatte und Aktionen findest du auf der Rabatt Vergleich Seite für Jänner 2016:

VPN Rabatte Vergleich Jänner 2016
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HideMyAss VPN Logo
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HideMyAss VPN Weihnachtsangebote/Neujahrsangebot 2016

1. Dezember 2015 bis 7. Jänner 2016

  • 1 Monat statt $11.52 nur $9.99 (13% Rabatt)
  • 6 Monate statt $11.52/Monat nur $6.49 (44% Rabatt)
  • 12 Monate statt $11.52/Monat nur $5.99 (48% Rabatt)

Angebot gültig bei Bestellung nur zwischen dem 1.Dezember 2015 und dem 7.Jänner 2016

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PureVPN-100

pureVPN Feiertagsangebot 2015 Angebot

2. Dezember bis 31. Dezember 2015

Wenn man im Zeitraum vor Weihnachten einen Tarif anmeldet, erhält man bis zu 70% Rabatt!

  • 1 Monat statt $11.95 nur $9.95
  • 6 Monate statt $71.70 nur $44.95
  • 24 Monate statt $286.80 nur $49.95
    (nur $2.08 pro Monat!) + zusätzlich 24 Monate SmartDNS GRATIS!
pureVPN um nur $2 pro Monat!! nur gültig bis 31.12.2015!
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  • Die Aktion ist gültig nur bei Anmeldungen im Zeitraum vom 18. bis 31. Dezember 2015.

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VyprVPN Angebot -40% Rabattaktion

3.Dezember 2015 bis 7. Jänner 2016

VyprVPN der Anbieter mit de rhöchsten Sicherheitsstufe und Privatsphäre bietet zum Jahresende eine 40% Rabattaktion, wodurch man alle Services nutzen kann (Firewall, Unbegrenzte Datennutzung, VyprDNS Service, kostenlose VPN-Software usw) und das um nur noch €3,99/Monat!

  • 12 Monate VyprVPN statt €79,99 um nur €47,99 (€3,99/Monat)

Allerdings kann man die Aktion nur über spezielle Links nutzen (HIER zum Beispiel) und muss bis Ende Jänner 2016 kaufen. Natürlich gilt weiterhin die 7 Tage Geld-Zurück-Garantie.

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CyberGhost VPN “50% Rabatt”

8cyberghostvpnlogo_1.Dezember 2015 bis 31.Dezember 2015

CyberGhost bietet einen kostenlosen Tarif an, wer aber auch Geschwindigkeit und einige wichtige Funktionen wie Virenschutz, Werbeblocker usw. nicht verzichten will, kann nun sparen. Denn es gibt 50% Rabatt auf den Jahrestarif und damit ein Angebot für nur 2 Euro pro Monat alle Leistungen zu erhalten!

  • 12 Monate CyberGhost VPN PREMIUM statt €49,99 um nur €24,99 (€2.08/Monat)

Allerdings kann man die Aktion nur über spezielle Links nutzen (HIER zum Beispiel) und muss bis Ende Jänner 2016 kaufen. Natürlich gilt weiterhin die 7 Tage Geld-Zurück-Garantie.

Hier gehts zum CyberGhost 60% Rabatt Tarif!


Safervpn_com_250SaferVPN mit 60% Rabatt auf die monatlichen Kosten OHNE Bindung!

15. Dezember bis 26. Dezember 2015

SaferVPN ist ein sehr einfacher Anbieter aus den USA. Er punktet mit einfacher Bedienung und reibungsloser Funktion. Im Fokus steht eine aufzeichnungsfreie Internetaktivität der Nutzer.

Aktuell und nur bis zum 26. Dezember wird angeboten

(SaferVPN hat keine Jahrestarife, alle sind immer monatlich kündbar!):

  • 1 Monat SaferVPN Basic (1 Gerät nutzen pro Konto) statt $8.99 um nur $4.00!
  • 1 Monat SaferVPN Premium (3 Geräte gleichzeitig nutzen) statt $14.99 um nur $6.02

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Deine eigene Homepage: Die 7 besten Tipps zum Passwortschutz einrichten

Passwort-Paranoia! Dieses Phänomen greift um sich wie eine Seuche, und das nicht erst seit der DSGVO. Das Internet ist durchsetzt von Passwortdieben, Datenräubern und und anderen Unholden. Hast du den Mut, eine eigene Website zu betreiben, trägst du für deine Besucher und Kunden eine riesige Verantwortung und wirst auf die Frage stoßen: Wie richte ich einen sinnvollen Passwortschutz ein? Welche Passwortrichtlinien sind sinnvoll? Wir haben für dich recherchiert.

NIST räumt mit Irrtümern auf und berichtigt seine Empfehlungen

Hacker schaffen es immer und immer wieder, an Datensätze zu gelangen und verbreiten im Netz eine Atmosphäre der Unsicherheit. Nicht nur Prominente und Politiker sind immer wieder von Datendiebstahl betroffen, sondern auch private Seitenbetreiber. Das National Institute of Standards and Technology (NIST) gibt als US-Experte Empfehlungen für sichere Passwörter heraus, die als Standard für öffentliche Einrichtungen gelten. In Sachen IT-Sicherheit, Datenschutz und Anti-Überwachung sind wir stets den neuesten Erkenntnissen auf der Spur und geben sie an dich weiter. Wir raten dir, dich an die NIST-Grundlagen zu halten. Diese Behörde hinterfragt nämlich selbstkritisch den Nutzen der eigenen Tipps und gibt Denkfehler zu. Die Richtlinien wurden vor kurzer Zeit auf den neuesten Stand gebracht und helfen dir, deinen Internetauftritt sicher zu machen.

Tipp 1: Und die Länge zählt doch!

Manche Gegner dieser These ziehen den Vergleich zur PIN auf einer Bankkarte, die immerhin nur aus 4 Ziffern besteht und begrenzen deshalb ihre Passwortvorgaben auf 6 oder 7 Zeichen. Fataler Fehler, denn dabei wird oft vergessen, dass die Bankkarte bei falscher PIN-Eingabe spätestens beim 4. Fehlversuch einkassiert und gesperrt wird. 64 Zeichen und mehr solltest du getrost erlauben, denn es hat sich herausgestellt, dass die Barriere zum Entschlüsseln sehr langer Kreationen viel höher ist. Optimal wäre es, sogar Leerzeichen zu ermöglichen, aber bitte lege die Untergrenze für ein sicheres Passwort niemals unter 16, 12 oder wenigstens 8 Zeichen fest.

Tipp 2: Nicht denken, dass der Computer denkt

Wie ist das gemeint? Wir als Menschen empfinden die Aneinanderreihung von Sonderzeichen als Hyroglyphen. Schreiben wir P@$$wORT! anstatt Passwort, halten wir uns für clever. Vor ein paar Monaten wurde auch von NIST noch empfohlen, möglichst viele Sonderzeichen zu verwenden. Das Problem dabei ist aber, dass ein Algorythmus kein Mensch ist. Er erkennt diese Tricks kinderleicht und knackt das P@$$wORT! Genauso kinderleicht wie das stinknormale Passwort123. Deshalb: Erlaube möglichst alle Sonderzeichen, aber verlange sie nicht. Auch hier, siehe Tipp 1: Auf die Länge kommt es an.

Tipp 3: Never change a running system

Das bedeutet in dem Zusammenhang, dass du bitte nicht von deinen Gästen verlangen sollst, nach einem festgelegten Zeitraum ein neues Passwort festzulegen. Der ursprüngliche Sicherheitstipp des NIST, die Login-Daten alle 90 Tage zu wechseln, war ein Irrtum. Der Grund ist ein völlig menschlicher: Es nervt! Und was tun Menschen, die genervt sind oder vielleicht gerade nichts zum Schreiben zur Hand haben? Sie denken sich ein leicht zu merkendes und damit leicht zu knackendes Passwort aus. Du erweist deinen Besuchern oder Kunden einen größeren Dienst, indem du ihnen diesen Schlamassel ersparst und ihnen die funktionierende Errungenschaft des Pass-Satzes (wieder siehe Tipp 1) lässt. Warne sie lieber nur, wenn du tatsächlich ein Zugriffsversuch festgestellt hast. Ein Passwortwechsel ist immer angebracht, wenn Grund zur Annahme besteht, dass ihr Geheimwort in die falschen Hände geraten sein könnte. Lasse das die Leute wissen!

Tipp 4: Verschone deine Gäste mit Sicherheitsfragen

Dass der Geburtsnamen der Mutter Meier ist, das erste Haustier Mauzi, Bello, Hasso oder Waldi hieß, die Lieblingsfarbe Pink oder das Lieblingsessen Spaghetti, macht natürlich einen Login für Unbefugte unwahrscheinlicher. Aber auch die Idee mit den Sicherheitsfragen ist nicht unbedingt wasserdicht. Wer Böses im Sinn hat und sich bei seinem Opfer im Account einloggen will, wird unter Umständen auch anderswo recherchieren, und sei es bei Facebook. Wenn es dann richtig unglücklich läuft, findet er die entscheidende Information oder hat am Ende sogar Glück bei dem kleinen Quiz. Wenn du diese Art der Sicherheitvorkehrung schon als zusätzliche Hürde einbaust, dann sei bitte kreativ oder sage deinen Webseitenbesuchern, dass sie am besten flunkern sollen, dass sich die Balken biegen. Es sei ihnen vergeben, der Sicherheit zuliebe!

Tipp 5: Schütze Konten doppelt

Wenn du ganz auf Nummer Sicher gehen willst, erkundige dich, ob du eine Zwei-Faktor Authentifizierung (2 FA) integrieren kannst. Das stellt einen größeren Aufwand dar, da deine Kunden zum Beispiel einen Code per SMS erhalten, wenn sie sich auf deiner Seite registrieren. Diesen Code müssen sie wiederum in deine Eingabemaske eintippen. Damit sind deine Gäste verifiziert und du kannst bei Verdacht auf Fremdzugriff prüfen, ob sich ein ungebetener Gast am Loginfenster zu schaffen macht. Dieser bräuchte nämlich sowohl das Passwort, als auch die Telefonnummer des möglichen Opfers. Bitte sei aber nicht wie Facebook. Treibe keinen Unfug mit den Handynummern, die du bei dieser Methode sammelst, okay?

Tipp 6: Rate deinen Gästen zu Passwort-Managern

Setzt du die Mindestanzahl der Zeichen für deine Passwort-Richtlinien zu gering an, werden deine Besucher dazu neigen, sich ein leicht zu merkendes Wort auszudenken. Ein Notizzettel ist auch schnell mal weg und stellt eine gewisse Gefahr dar, ausgespäht zu werden. Deshalb macht ein Passwort-Manager absolut Sinn. Er ermöglicht auch den Überblick über alle Geräte hinweg, weil sich die Daten synchronisieren lassen. Somit können sich die Menschen auf deiner Seite beispielsweise auch von unterwegs per Smartphone einloggen, obwohl sie ein kompliziertes und somit sicheres Geheimwort ausgesucht haben. Ein weiterer Vorteil ist die Möglichkeit, über das Managerprogramm ein sicheres Passwort per Zufall zu generieren. Nicht jeder hat eine tolle Idee für das ultimative Passwort zur Hand. Natürlich sollte nur ein sicherer Passwort-Manager benutzt werden, der die Daten inklusive Masterkennwort gut verschlüsselt. Gib ruhig auch noch einmal den Hinweis, dass eine Textdatei unter gar keinen Umständen eine Alternative ist!

Tipp 7: Gib Passwortmuffeltum keine Chance!

Doppelte oder mehrfach vergebene Passwörter sind das Verderben der Online-Privatsphäre. Immer wieder wird festgestellt, dass Internetnutzer dieser völlig menschlichen Bequemlichkeit fröhnen und ein und dasselbe Wort für all ihre Accounts nutzen. 87 % der Leute recyclen ihre Lieblingspasswörter und gehen damit ein erhebliches Sicherheitsrisiko ein, einem Hacker Tür und Tor zu allen Konten zu öffnen. Bedenke, dass der Durchschnittsmensch durchaus über 90mal irgendwo im Internet angemeldet ist. Du kannst deine Nutzer schützen, indem du die Passwörter automatisch mit einschlägigen Datenbanken wie Haveibeenpwned.com oder Wörterbucheinträgen abgleichen lässt. Schlägt der Algorythmus Alarm, lasse das Passwort lieber gar nicht zu.

Tipp 8: Vergiss nicht deine eigene Sicherheit!

Checke deine eigene Homepage auf Sicherheitsmängel. Wenn du deine Seite mit WordPress erstellt hast, sei dir darüber bewusst, dass zumindest Bots irgendwann einmal ihr Glück versuchen könnten. Lasse im Zweifel einen Profi schauen, wo du vielleicht Angriffsfläche bietest. Nimm Updates und Sicherheits-Plugins wie Limit Login Attempts immer in Anspruch und halte sie aktuell.
Zu guter Letzt möchten wir dir den nett gemeinten Hinweis geben, dass du bei aller Fürsorge für deine Website-Gäste auch an dich privat denken solltest. Sind deine eigenen Passwörter sicher und lang genug? Nichts doppelt verwendet? VPN installiert? Virenschutz aktiv?
Betrachte generell deine Privatsphäre als dein Heiligtum, wenn du im Internet unterwegs bist!

 

Quelle: Golem.de

Das Netz weiß alles: Wie du deine digitalen Spuren für immer löschen kannst!

Du hast überall im Netz deine Spuren hinterlassen und sehnst dich nach mehr Anonymität? Du möchtest deine Online-Präsenz am liebsten löschen? Immer wieder haben wir gehört, dass dies reine Utopie und unmöglich ist. Was einmal im Netz ist, ist dort für immer gespeichert. Ist das wirklich so oder gibt es vielleicht doch den heiß ersehnten Ausstieg aus der Online-Datenfalle?

Einen Versuch ist es jedenfalls wert. Doch gleich vorweg: Wir haben uns so lange unbekümmert im Netz bewegt und derartig viele Spuren hinterlassen, dass wir wirklich den Überblick verloren haben. Und selbst wenn wir uns daran erinnern könnten, gibt es da noch diese Internet-Konzerne, die ständig heimlich irgendwo unsere Daten absaugen. Ein ganz schönes Dilemma!

Das Recht auf Vergessenwerden steht dir zu!

Das Recht auf Vergessenwerden. Du hast tatsächlich ein Recht darauf, vergessen zu werden. Das klingt jetzt eher nach Einsamkeit und auf dem Abstellgleis stehen. Dabei geht es jedoch um dein Recht darauf, dass deine persönlichen Daten und Spuren gelöscht werden. Du kannst dieses Recht einfordern.

Unseren Spuren auf der Spur

Bevor wir jedoch irgendwelche Rechte einfordern können, müssen wir herausfinden, was überhaupt wo über uns gesammelt und gespeichert wurde. Dazu gibt es ein paar hilfreiche Tools. Für das Erste kannst du dich ja einmal selbst googeln und sehen was dabei herauskommt. Das ist einfach und kann schon sehr aufschlussreich sein. Die Datenkrake Google weiß viel. Auch andere Datenschlangen wie Facebook und Instagram kannst du regelmäßig im Auge behalten. Und dann kannst du einfach checken, ob du pwned wurdest. Pwnd? Was ist das denn?

Wurdest du pwned?

Haveibeenpwned ist ein sehr hilfreiches Tool des Sicherheitsexperten Troy Hunt. Damit kannst du herausfinden, ob deine Daten oder Passwörter je in einen Datenbruch involviert waren. Was das jetzt mit deinen Spuren im Netz zu tun hat? Eine ganze Menge! Diese Informationen und damit verbundenen Datenzugriffe bleiben immer irgendwo gespeichert. Du kannst dich neuen Passwörtern oder dem Zurücksetzen von Accounts gegen zukünftige Angriffe und neue Online-Spuren schützen.

Hast du den Privatsphäre-Check schon gemacht?

Auch Google bietet dir bereits in den Einstellungen die Möglichkeit, dass du bestimmen kannst, was gespeichert wird. Dabei geht es um deine Suchanfragen und sonstige Aktivitäten. So kannst du zum Beispiel verhindern, dass dein YouTube-Verlauf gespeichert wird. Deine Kontakte, Videos, die du dir angeschaut hast und viele andere Daten könnten so von vornherein privat bleiben.

Lösche dich einfach!

Es ist vielleicht ein bisschen Arbeit, aber es ist der Beginn des Weges aus dem Datensog. Auch auf Facebook und Co kannst du ein paar Schritte zurückgehen und entweder deinen Account löschen oder zumindest einige der bereits gespeicherten Details.

Und irgendwann holen dich die Geister der Vergangenheit ein!

JA! Das vergessen wir am liebsten. Auch Plattformen und Accounts, die wir nicht mehr nutzen, haben eine Menge Informationen über uns gespeichert. Wir denken nur nicht mehr daran. Versuche dich zu erinnern und räume einmal ordentlich auf.

Vernetzung und Ewigkeit

Die viel gelobte Vernetzung birgt zahlreiche Risikos. Jede Art von Vernetzung ist ein Kreislauf, der sich ständig weiterentwickelt, wenn er einmal in Gang gebracht worden ist. Die Vernetzung sollte zu unserem Vorteil sein und sie sollte nicht unkontrolliert und unachtsam vor sich hinarbeiten. Das Angebot im Netz ist so vielfältig, dass wir unsere Spuren meistens nicht unter Kontrolle haben. Für immer aus dem Netz verschwinden? Die Ewigkeit ist lang. Also ist das vermutlich reine Utopie, aber zumindest können wir immer wieder einmal das Ruder an uns reißen und unsere Privatsphäre nicht kampflos aufgeben.

Fazit

Die beste Nachbearbeitung ist nur so gut wie die darauffolgende Prävention. Wenn es dir wirklich gelungen ist, dass du deine Daten und Spuren aus dem Netz gelöscht hast, solltest du penibel darauf achten, dass die Datenschlangen nicht wieder neues Futter bekommen. Denn sonst wäre ja die ganze Mühe umsonst gewesen. Und irgendwann wirst du doch bestimmt wieder die eine oder andere Spur im Netz hinterlassen. Wenn du generell mehr Transparenz und Anonymität für deine Daten willst und Wert auf Privatsphäre legst, nütze doch ein empfohlenes VPN.  Schütze deine Daten!

Quelle: ZDNet.com; Foto: pixabay.com

Biometrik wie Iris-Scan oder Gesichtserkennung statt Passwort: Wirklich sicherer oder sinnloser Hype?

Das alte Dilemma mit den Passwörtern. Lang sollen sie sein, keine Zahlen- oder Buchstabenfolgen, nichts Persönliches, keine Geburtsdaten, keine Namen, im Wörterbuch sollen sie nicht zu finden sein, für jeden Account brauchst du ein eigenes, bloß nirgends notieren. Das ist ganz schön kompliziert. Passwörter können uns immer wieder zum Verhängnis werden – man denke nur an die ganzen Leaks der vergangenen Zeit … Aber was ist die beste Alternative?

Ein Passwortmanager soll das Problem für uns lösen, aber auch da gibt es einige Schwachpunkte. Wenn du wirklich nach einer innovativen Lösung suchst, lass dich von diesen Möglichkeiten inspirieren:

Fingerabdrucksensor

So ein Fingerabdrucksensor kann ganz schön praktisch sein. Du musst kein langes Passwort mehr eingeben. Du legst einfach deinen Finger auf das Display und dein Fingerabdruck öffnet deine Anwendungen. Vorausgesetzt du hast den richtigen Finger und der Sensor ist schön sauber. Ab und zu versagt der Sensor leider und auch die Erkennungsrate kann sinken. Der Finger sollte auch trocken und warm sein, denn sonst kann der Sensor seine Arbeit nicht machen. Wenn du ein paar der Schritte beherzigst, kannst dir der Fingerabdrucksensor eine Menge Arbeit abnehmen.

Otoakustische Authentifizierung von NEC

Das ist wirklich innovativ! Das Konzept steht und einen Prototypen für die ohrbasierte Authentifizierung gibt es bereits. Eine biometrische Identifizierung bei der du keinen Finger rühren musst. Dabei geht es um ganz spezielle Ohrhörer, die so funktionieren, dass Personen anhand der Geräusche identifiziert werden, die das Innenohr bei Stimulation der Cochlea erzeugt. Der Benutzer wird mit einer Genauigkeit von 99% erkannt.

Windows Hello hat es drauf

Das biometrische Authentifizierungssystem Windows Hello von Microsoft hat so einiges auf Lager. Gesichtserkennung, Iriserkennung und Fingerabdrucksensor. Ein Assistent hilft dem User bei der Einrichtung von Windows Hello. In dieser Phase lernt das System dich also kennen. Es speichert deine biometrischen Inhalte und Anmeldeinformationen. Eine PIN brauchst du auch. Für den Fall, dass die biometrischen Authentifizierung versagt.
Im Idealfall erkennt und authentifiziert Windows Hello den User  und lässt ihn auf das Windows-Betriebssystem zugreifen. Damit Windows Hello überhaupt funktioniert, brauchst du die passende Hardware. Ohne die Kamera mit Intels RealSense-Technologie klappt es leider nicht.

Gesichtserkennung

Diese biometrische Methode wird bei diversen technischen Geräten zur Identifizierung und Authentifizierung von Personen eingesetzt. Dabei dreht sich alles um dein Gesicht und den unglaublichen Wiederkennungswert deiner Züge. Gesichtserkennung kann aber auch ordentlich daneben gehen.

Schau mir in die Augen, Kleines!

Vom Iris-Scanner hast du bestimmt doch auch schon gehört? Das biometrische Verfahren, das die Iriserkennung nutzt, braucht einzigartige Merkmale der Iris um als Identifizierung- und Authentifizierungs-Tool zu funktionieren. Form und Muster der Iris verschaffen so beispielsweise Zutritt zu deinem Smartphone. Einige Sicherheitsexperten haben dieses Verfahren immer wieder als unsicher eingestuft.

Venenscanner

JA! Es kommt noch besser. Der Venenscanner ist nicht die skurrile Erfindung auf einem Horrorfilm. Dieses biometrische Verfahren gibt es bereits seit längerer Zeit. Dabei wird Infrarotstrahlung genutzt um das einzigartige Venenmuster der Finger oder der Hand zu erkennen. Templates und Vergleichsalgorithmen erledigen dann den Rest. Das sich die Venen ja im Inneren des Körpers befinden, wird diese Methode gegenüber anderen als sicherer eingestuft. Allerdings gab es auch hier bereits Tests mit Wachshänden, welche die Venenscanner einfach austricksten.

Fazit

Biometrik ist auf dem Vormarsch! Solltest du dich weiterhin für ganz normale Passwörter entscheiden, achte bitte darauf, dass sie sicher sind. Schatzi123 ist kein sicheres Passwort. Innovative Lösungen werden schon ganz bald Einzug in unseren Alltag halten und hoffentlich mehr Sicherheit für  unsere Privatsphäre und unsere Daten bringen. Es schadet bestimmt nicht den einen oder anderen neuen Weg zu gehen, der uns aus dem Passwortsalat führen kann. Schütze deine Daten!

Quelle: ZDNet.com; Foto: pixabay.com

Fans von GOT, Stranger Things & Co aufgepasst: Betrüger wollen euch teure Fake Streaming Abos andrehen!

Gemütliche Movie Time? Nicht mit diesen Fake Diensten!

Game of Thrones, The Walking Dead 8, Vikings und wie sie alle heißen: Du liebst es, die vielen coolen, extra-spannenden Serien zu streamen? Diese Leidenschaft teilen heute viele Serienjunkies. Leider wird das Streaming-Vergnügen aber mittlerweile bereits von Betrügern ausgenutzt. So warnen Konsumentenschützer derzeit vor Streaming-Abos, die dich Hunderte Euros kosten, aber keine einzige Episode streamen lassen!

Betrüger wollen Streamer abzocken!

Netflix, Amazon Prime und andere Streamingdienste werden immer beliebter. Wer kauft sich heute schon noch eine DVD? Zumal die ganzen Eigenproduktionen der Services sich mittlerweile ebenfalls sehen lassen können. Sowohl der Cast als auch die Story sind bei vielen Serien genial – beispielsweise Stranger Things auf Netflix oder Vikings auf Amazon Prime. Richtig spannend, oder? Bei dieser Popularität ist es nicht verwunderlich, dass auch Kriminelle ein Stück vom Kuchen mitnaschen möchten – mit sogenannten Fake-Streamingdiensten, wie die Verbraucherzentrale warnt. Bereits über 200 entsprechende Seiten wurden ihr gemeldet.

Bei diesen Firmennamen & Domains solltest du wachsam sein!

Das Ganze fängt harmlos an: Du darfst den angeblichen Streaming Dienst gratis testen. Meist 5 Tage lang. Die Dienste tragen auch klingende Titel, die uns bekannt vorkommen. Beispielsweise Oneflix, Cineplex24, IMax Kino oder sogar Appleflix! Ganz schön dreist. Hinter den angeblichen Diensten stecken Briefkastenfirmen, meist „Private Limited“, z. B. Kino Boni, Kino Cinemas, Lovelust Limited oder Oljo. Diese Firmen findest du im Impressum.

Betrüger verlangen bis zu 359 Euro von ihren Opfern

Klingt alles gut und du denkst dir, ein kleiner Test kann ja nicht schaden und kostet nichts. Weit gefehlt! Denn nachdem du deine Daten eingegeben hast, ist der Spaß bereits wieder vorbei. Du kannst entweder deine Registrierung überhaupt nicht beenden, oder danach keine Filme oder Serien schauen. Pech gehabt, auch egal? 5 Tage später erhältst du dann ein Mail von deinem neuen „Streaming-Dienst“. Oder er ruft dich sogar an und erklärt, dass du zwischen 144 und 359 Euro zahlen sollst. Schließlich hättest du ein Jahresabo abgeschlossen.

Videos mit Fake-Anwälten üben zusätzlichen Druck aus

Zahlst du nicht, werden dir rechtliche Schritte angedroht. Um diese Warnung noch zu untermauern stellen die Betrüger Videos auf YouTube. Dort schmücken Fake-Anwälte aus, was nicht alles für Ungemach drohen kann, wenn du nicht gleich die Gebühren zahlst. Denn mit der Registrierung hättest du auch die Nutzungsbedingungen bestätigt.

Zahle keinesfalls die Rechnung – die Drohungen sind nicht berechtigt!

Aber – und jetzt kommts: Lass dich nicht einschüchtern! Die ganze Geschichte ist ein Trick und entspricht nicht der Wahrheit, beruhigt die Verbraucherzentrale. Und zwar aus 2 simplen Gründen: Erstens erhält der Nutzer nicht die versprochene Leistung. Kein Streaming, keine Zahlung. Und zweitens ist bei der Registrierung nie offen die Rede von Gebühren. Also keinesfalls zahlen und am besten Anzeige erstatten. Wenn du dir nicht sicher bist, ob ein Anspruch besteht, kannst du dich auch an die Verbraucherzentrale wenden und beraten lassen. 

Bevor du deine Daten eingibst angeblichen Streaming Dienst unbedingt googeln!

Halte die Augen offen – denn diese Art von Betrug wird sicher weiterwachsen. Die Betrüger dingfest zu machen ist sehr schwierig. Denn nach ein paar Wochen verschwinden die Fake-Streamingdienste wieder. Um nach ein paar weiteren Wochen unter einer neuen Domain wiederaufzutauchen. Damit du auf derartige Angebote erst gar nicht hereinfällst, solltest du vor Weitergabe deiner Daten den vermeintlichen Streaming-Dienst mal googeln. Das reicht meist schon aus, um ihn als Fake zu enttarnen und nicht in die Falle zu tappen!

Quelle: Verbraucherzentrale; Foto: pixabay.com

8. Staffel Game of Thrones – Die Malware naht

Bist du Game of Thrones-Fan? Dann hast du dir bestimmt den 15. April 2019 dick im Kalender angekreuzt. Voraussichtlich wird mit dem GoT-Virus dann auch eine andere Infektion ausbrechen. Bei dem Infekt handelt es sich zwar nicht um Grauschuppen, aber er ist ähnlich ansteckend. Die Rede ist von Malware, die du dir bei einem Download einfangen kannst.

Wann gibt es GoT Season 8 endlich auf Deutsch?

Bist du ein Hardcore-Fan, brauchen wir dir wohl gar nicht zu erklären, dass das Warten auf die nächste Staffel in eine regelrechte Qual ausarten kann. Möchtest du Game of Thrones kostenlos sehen, musst du dich bis zur Ausstrahlung im Free TV noch eine gefühlte Ewigkeit gedulden. RTL II lässt dich noch bis zum Frühahr 2020 zappeln. Willst du schon ab dem 15. April 2019 gucken, musst du Geld in die Hand nehmen und auf den Bezahlsender Sky Atlantic oder kostenpflichtige Streaming-Dienste zurückgreifen.

Torrent-Webseiten können dir eine böse Überraschung bescheren

Zwischen dem 15. April 2019 und dem Frühjahr 2020 wird es viele Malware-Opfer geben. Wie wir darauf kommen, fragst du dich? Dies ist die kritische Zeitspanne, in der GoT-Fans es einfach nicht mehr aushalten können, und illegale Download-Angebote in Anspruch nehmen werden. Wir haben uns das nicht ausgedacht und wollen auf keinen Fall Game of Thrones dafür verantwortlich machen. Fakt ist aber, dass sich diese üble Geschichte immer wieder nach dem gleichen Muster wiederholt. Eine beliebte Serie wie The Walking Dead oder Arrow ist am Start, endlich kommt die neue Staffel nach monatelanger Wartezeit und eine Malware-Epidemie bricht über die Fangemeinde herein.

Je beliebter die Serie, desto größer die Opferzahl

Serienfieber an sich ist keine schlimme Krankheit, aber unter gewissen Umständen gibt es unschöne Nebenwirkungen. Auf Torrent-Seiten bewegst du dich auf gefährlichem Terrain und läufst Gefahr, anstatt der nächsten Folge ein tückisches Schadprogramm herunterzuladen.
An der Spitze der Malware-Fälle steht Game of Thrones mit 20.934 Betroffenen, was 17 Prozent des gesamten Inhalts einer Download-Seite entspricht. Der Malware-verseuchte Content griff 129.819 Mal in Form von 9986 unterschiedlichen Typen von Schadsoftware an. Ein ähnliches Bild der Verwüstung hinterließ The Walking Dead mit 19.794 attackierten Nutzern. Arrow belegte auf der Hitliste der anfälligsten Serientitel den dritten Platz und raffte die PC´s von 12.136 dahin.

Fieser als Cersei und gerissener als Tyrion

Ein solcher Virenangriff geht schneller vonstatten, als du „Dracarys“ sagen kannst. Wenn du beim Download einer Videodatei von einer Torrentseite Pech hast, ist diese zum Beispiel mit einem Trojaner infiziert. Das bedeutet, dass der Hersteller dir eine versteckte Datei sendet, was du zunächst nicht bemerkst. Wie Jaqen H’ghar zeigt deine Datei ihr wahres Gesicht vorerst nicht und tritt zunächst ganz harmlos in Erscheinung. Startest du dann die Datei und hast kein Antivirus-Programm zu deinem Schutz installiert, ist es bereits zu spät und du kannst nicht nur deinen schönen Serienabend vergessen, sondern erstmal auch deinen ganzen Laptop oder PC.

Der einzig perfekte Schutz

Wenn du dich 100prozentig vor Malware schützen willst, musst du das genauso kompromisslos in Angriff nehmen wie die Nachtwache auf der Mauer. Die schädlichen Programme kommen als gruselige Gestalten daher, die unterschiedliche Fähigkeiten haben; ganz so, wie die Weißen Wanderer und die Wiedergänger. Du musst dich unbedingt mit Antiviren-Software wappnen, die du stets aktualisierst. Ein VPN ist in dieser Hinsicht kein Ersatz, da es lediglich für deine persönliche Privatsphäre sorgt oder dir ermöglicht, die Serie bei Anbietern im Ausland zu sehen. Auf der sicheren Seite bist du nur, wenn du auch wirklich eine sichere Seite nutzt. In diesem Fall führt kein Weg daran vorbei, dass du entweder für Streaming oder Pay-TV bezahlen musst, oder bis zum Frühling 2020 wartest.

Bist du wagemutig und versuchst es trotzdem?

Natürlich musst du deine eigenen Entscheidungen treffen. Jon Schnee und Theon sind ja auch so Typen, die sich nichts vorschreiben lassen. Denke daran, dass sie für ihr eigenmächtiges Handeln aber auch einige Federn und sogar diverse Extremitäten lassen mussten. Wagst du trotz unserer Warnung das Laden einer Folge, benutze bitte wenigstens eine sichere HTTPS-Verbindung und sieh dir die Endungen der Dateinamen an (.mkv, .mp4, .avi sind normale Formate). Vorsicht: Bösartige Files beinhalten zwar manchmal eine dieser unauffälligen Bezeichnungen, aber dahinter steht noch eine zusätzliche Endung. Beispiel: Episode_2.avi.exe. Wir hoffen, dass du unbeschadet die 8. Game of Thrones-Staffel genießen kannst.

Quelle: NordVPN.com; Foto: pixabay.com

Fritzbox Router-Betriebssystems FRITZ!OS 7.10

Neue Funktionen für die AVM FritzBox Version 7.10 (VPN Erweiterung)

Ab sofort auf FRITZ!Box 7590 und 7580 ist eine neue Firmwareversion verfügbar. Es finden sich darin einige Mehrfunktionen wieder.

Fritzbox Router-Betriebssystems FRITZ!OS 7.10
Fritzbox Router-Betriebssystems FRITZ!OS 7.10

FRITZ!OS 7.10: Umfangreichere VPN Funktionen, gemeinsames Telefonbuch

Der Berliner Router-Hersteller AVM hat über die Verfügbarkeit des neuen Betriebssystems FRITZ!OS 7.10 informiert und kündigt an, das frische System zuerst für die FRITZ!Box 7590, 7580 und den FRITZ!Repeater 1750E bereitstellen zu wollen.

Anwendern stehen laut dem Anbieter über 50 Neuerungen und Verbesserungen für ihre FRITZ!-Produkte in den Bereichen Internet, WLAN, Mesh, Telefonie und Smart Home zur Verfügung. Es wird dabei auch mit erweiterten VPN-Funktionen geworben. Ein VPN-Client der mit VPN-Services verwendet werden kann fehlt aber weiterhin und wird auch nicht in zukünftigen Versionen erscheinen.

FRITZ!OS 7.10 optimiert das WLAN Mesh Netzwerk

  • Anwender erhalten für ihre Geräte wie Smartphone oder Notebook ein noch stabileres WLAN durch die aktive Steuerung der WLAN-Verbindung (WLAN Mesh Steering/Access Point Steering). Wer neben seiner FRITZ!Box am Internetanschluss noch eine weitere FRITZ!Box im Heimnetz nutzt, erhält mit dem Update noch mehr Mesh-Funktionen für eine nahtlose Kommunikation bei Smart Home und Telefonie. Außerdem bekommen FRITZ!-Produkte wie FRITZ!Fon oder der Smart-Home-Taster FRITZ!DECT 400 neue Leistungsmerkmale.
  • Für Mobilanwender ist die Aufwertung der VPN-Funktionen der FRITZ!Box interessant sowie das neue Telefonie-Mesh: Alle FRITZ!Box-Geräte im Mesh verfügen ab FRITZ!OS 7.10 über ein gemeinsames Telefonbuch, auf das die Anwender zentral zugreifen können.
  • Das neue FRITZ!OS wird schrittweise für aktuelle FRITZ!-Produkte bereitgestellt.

FritzBox als VPN-Heimrouter wird weiterhin nicht unterstützt!

VPN betreffende Funktionen beziehen sich weiterhin NICHT auf die Verbindung der FritzBox mit einem VPN-Service. FritzBox Router können sich weiterhin lediglich mit anderen FritzBox Geräten über VPN verbinden und sind daher nicht als VPN-Heimrouter geeignet!

TIPP: Es bleibt weiterhin der Weg über einen zusätzlichen VPN-Client Router im Heimnetzwerk.


FRITZ!OS 7.10:Die Neuerungen im Wortlaut

Nahtlos verbunden im WLAN Mesh von FRITZ!

FRITZ!OS 7.10 erhöht die WLAN-Mesh-Performance von FRITZ!. Zusätzlich zu den bekannten Technologien wie Band Steering kann das FRITZ!-Mesh-System die WLAN-Geräte nun aktiv zwischen FRITZ!Box, FRITZ!Repeater und FRITZ!Powerline/WLAN-Produkten steuern (Access Point Steering / WLAN Mesh Steering). So ist sichergestellt, dass WLAN-Geräte wie Smartphones, die die Standards 11v/k unterstützen, überall stabil und mit hohem Datendurchsatz verbunden sind. Anwender können die Mesh-Funktionen für mehr Reichweite ganz einfach bei ihren vorhandenen FRITZ!-Produkten aktivieren. Per Knopfdruck werden Repeater und Powerline-Produkte in das Mesh-System von FRITZ! eingebunden. Die neue Version von FRITZ!OS bietet außerdem mehr Transparenz im Mesh. In der Detailübersicht jedes einzelnen Netzwerkgeräts wird die Verbindungsrate und -qualität nun grafisch dargestellt. Auf der Mesh-Übersichtsseite der FRITZ!Box erhalten Anwender einen Hinweis darauf, welche FRITZ!Repeater und FRITZ!Powerline-Geräte noch für das Mesh zu aktivieren sind.

Neue Mesh-Funktionen für Smart Home und Telefonie

Anwender, die eine weitere FRITZ!Box in ihrem Heimnetz nutzen, erhalten neue Möglichkeiten für den Bereich Telefonie-Mesh: Alle FRITZ!Box-Geräte im Mesh verfügen ab FRITZ!OS 7.10 über ein gemeinsames Telefonbuch, auf das die Anwender zentral zugreifen können. Auch beim Smart-Home-Mesh bringt das Update mehr Komfort. Der Taster FRITZ!DECT 400 kann mit dem Update an jeder FRITZ!Box im Mesh genutzt werden, ebenso die Smart-Home-Vorlagen. So sind Schaltaktionen wie „Alles an“ im ganzen FRITZ!-Heimnetz möglich. Zudem erlaubt der Taster nun das Auslösen einer zweiten Schaltaktion bei langem Tastendruck.

MyFRITZ! – einfacher Informationen über das Heimnetz erhalten

Mit der neuen FRITZ!OS-Version können FRITZ!Box-Anwender sich noch leichter über die Ereignisse in ihrem Heimnetz informieren lassen. Wurde beim Einrichten der FRITZ!Box eine E-Mail-Adresse für den MyFRITZ!-Dienst angegeben, so sendet die FRITZ!Box ab FRITZ!OS 7.10 wichtige Informationen automatisch an diese Adresse. Anwender erhalten Angaben wie beispielsweise die Verfügbarkeit neuer FRITZ!OS-Versionen oder die Anmeldung an der FRITZ!Box-Benutzeroberfläche von außerhalb des Heimnetzes und auf Wunsch sogar Hilfe bei vergessenem FRITZ!Box-Kennwort.

Neues für FRITZ!Fon und den WLAN-Gastzugang

FRITZ!OS 7.10 erleichtert Gästen die Anmeldung am FRITZ!-Hotspot ihres Gastgebers: Denn das FRITZ!Fon bietet im Display jetzt einen QR-Code zum schnellen Anmelden im WLAN, zeigt die WLAN-Zugangsdaten an oder ermöglicht das Auslösen von WPS. Am FRITZ!Fon abgespielte Musiktitel aus dem Mediaplayer lassen sich ab sofort schnell vor- bzw. zurückspulen und Rufnummern können mit der neuen Version direkt über das FRITZ!Fon gesperrt werden. Smart-Home-Geräte wie die intelligente Steckdose FRITZ!DECT 200 können auf dem FRITZ!Fon nun als Favorit angelegt werden, so dass sie sich über das Telefon schnell schalten lassen. FRITZ!OS 7.10 ermöglicht es, deutlich mehr Geräte im FRITZ!-Hotspot zuzulassen.

Erweiterte VPN-Funktionen und mehr Informationen bei DSL

Das neue FRITZ!OS optimiert die VPN-Funktionen (Virtual Private Network) der FRITZ!Box. So lassen sich VPN-Verbindungen nun individuell benennen. Außerdem bietet die FRITZ!Box die Funktion „Full Tunneling“. Damit kann der gesamte Netzwerkverkehr über die VPN-Verbindung der Gegenstelle laufen.

Das bedeute aber nicht dass sich die FritzBox Geräte zu einem anderen VPN-Service verbinden lassen, lediglich zwischen zwei FritzBox Geräten kann ein VPN-Tunnel erstellt und genutzt werden!

Mit FRITZ!OS 7.10 ist nun auch am DS-Lite-Anschluss (IPv6-Adresse nach extern, IPv4 nur intern) möglich, eine VPN-Verbindung von der FRITZ!Box zu einer anderen FRITZ!Box herzustellen, die über IPv4 erreichbar ist. Anwender von FRITZ!Box-Modellen für VDSL erhalten ab 7.10 die Möglichkeit, die Verbindungsstabilität zu verbessern. Zudem wird auf der DSL-Übersichtsseite nun die Leitungslänge zwischen FRITZ!Box und Vermittlungsstelle (DSLAM) angezeigt.

NordVPN Nutzer bei Amazon blockiert

Amazon blockiert NordVPN Nutzer mit fast allen Server-Standorten (Gelöst)

Eilmeldung – Amazon blockiert die NordVPN IP-Adressen

NordVPN Nutzer bei Amazon blockiert
NordVPN Nutzer bei Amazon blockiert

Amazon.de und auch andere Seiten von Amazon haben die NordVPN IP-Adressen im großem Ausmass blockiert. Nutzer die gerade mit NordVPN verbunden sind werden die Seiten von Amazon nicht aufrufen können. Über die Hintergründe weshalb Amazon diesen Schritt wählt und auf welcher Basis diese Blockaden der NordVPN Nutzer erfolgen gibt es derzeit nur Spekulationen.

Das Problem wurde mittlerweile durch NordVPN behoben und alle Seiten sind wieder ohne Probleme aufrufbar!

Fest steht aber, dass dieser Vorgang auch deshalb aussergewöhnlich ist, da so ziemlich alle IP Adressen von NordVPN blockiert werden. Dazu reichen normale Erkennungen nicht aus und Amazon musste dazu offenbar entweder eine sehr intensive Recherche anstoßen oder die Daten der IP-Adressen des Services irgendwo anders her bekommen haben. Damit dürfte der Grund und auch die Umsetzung die derzeit NUR NordVPN Nutzer betrifft einmalig sein und noch einiges an Rätsel aufgeben.

Dem NordVPN-Nutzer wird im Browser die Fehlermeldung angezeigt:

Amazon blockiert NordVPN IP-Adressen
Amazon blockiert NordVPN IP-Adressen

Nicht alle NordVPN Server sind betroffen, aber fast alle.

Wir haben andere Server getestet und konnten feststellen, dass derzeit nur die IP-Adressen von NordVPN Servern innerhalb der EU betroffen sind. Mit Standorten ausserhalb der EU beziehungsweise beim Aufruf der Hauptseite amazon.com ging es teilweise noch. Die Frage die sich aber stellt ist, weshalb dies passiert. Es dürften keine Urheberrechtlichen Gründe wie bei Videoplattformen dafür in Frage kommen.

Andere VPNs werden derzeit nicht blockiert.

Wir haben andere VPN Service ebenso getestetet und konnten keine Blockaden feststellen. Es sind also derzeit offenbar nur NordVPN Nutzer davon betroffen.

NordVPN für eine Stellungnahme nicht erreicht.

Wir haben ebenso versucht von NordVPN eine Stellungnahme dazu zu erhalten, konnten aber vielleicht auch wegen des aktuellen Wochenendes noch keine Stellungnahme erhalten. Wir empfehlen aber allen Nutzer die davon betroffen sind, sich direkt an den Support bei NordVPN deshalb zu melden, da viele Meldungen auch eine höhere Priorität bei der Lösungsfindung erzielen werden.

Wir bleiben aber an der Sache dran und hoffen bald auch Neuigkeiten zu den Ursachen berichten zu können.

 

 

Am 14. April ist es soweit: Game of Thrones 8 startet – so bist auch du sicher dabei!

Das Warten ein Ende: Am Sonntag geht Game of Thrones Staffel 8 los. Die Erwartungen sind hoch, die letzte Staffel der legendären Serie soll sensationell spannend werden. Deswegen solltest du auch keine einzige GOT 8 Folge versäumen. Wir zeigen dir, wie du dir jede aktuelle Episode reinziehen kannst, sobald sie verfügbar ist. Mit einem VPN besonders sicher und anonym auch bei Streaming-Plattformen, bei denen es eventuell Urheberrechtsprobleme auch für dich als Nutzer geben könnte (Stichwort Abmahnung!).

Zwei Jahre ist es jetzt schon her, dass Game of Thrones Staffel 7 uns das Fürchten und Mitfiebern gelehrt hat. Zwei Jahre warten wir nun schon auf GOT Nachschub. Aber eine solche aufwändige Geschichte will eben gut durchdacht sein und braucht Zeit in der Entwicklung. Gestartet hat Game of Thrones bereits vor 8 Jahren. Seitdem zieht uns die Saga rund um Westeros in ihren Bann.

Werden die Weißen Wanderer ihren grausamen Mythen gerecht?

Seit der ersten Staffel von GOT wird eine Geschichte rund um die Gefahr durch die Weißen Wanderer („White Walker“), eine mythische Untoten-Armee , gesponnen. Sie haben vor Tausenden von Jahren existiert, wurden dann aber erfolgreich gen Norden gedrängt. In ihrer Abwesenheit sind natürlich zahlreiche Legenden rund um die Weißen Wanderer entstanden. Je mehr sich aber die Serie weiterentwickelt hat, desto klarer wurde die drohende Gefahr, die von den White Walkers ausgeht. Und genau deswegen fiebern wir – unter anderem – auch so hart der 8. Staffel von Game of Thrones entgegen. Denn jetzt wird dieser Feind vergangener Tage auf die Armeen von Westeros treffen …

Größte & blutigste Game of Thrones Schlacht

Damit kommt die größte aller GOT Schlachten und endloses Verderben auf uns zu! Gegen den unerbittlichen Fein werden sich die Armeen von Westeros endlich im Kampf vereinen. Jede Menge Opfer und ganz viel Blut inklusive. Staffel 8 soll die grausamste und blutigste überhaupt werden. Der gigantische Endkampf soll sogar die Dimensionen der Kämpfe aus Herr der Ringe sprengen. Gut, dass diesmal jede Episode eine ganze Stunde Zeit hat, sich zu entfalten. Für einen ersten Vorgeschmack geht es hier mal zum Trailer. 

So kannst du auf der der ganzen Welt bei Game of Thrones 8 dabei sein!

Der Sender HBO hat zwar noch keine Titel der einzelnen Episoden verraten, aber zumindest die Ausstrahlungsdaten der 6 finalen GOT Folgen. Nämlich: 14., 21., 28. April, 5., 12. und 19. Mai. Und das Beste daran: Du kannst überall auf der Welt live dabei sein! Wie gesagt strahlt HBO die erste Folge am 14. April aus – sowohl via Kabel in den USA als auch online via HBO Now. Wenn du dich bei HBO Now registriert hast, bist du schon einen großen Schritt näher an Game of Thrones Staffel 8.
Mit einem VPN umgehst du geografische Sperren und kannst Game of Thrones 8 überall streamen
Aber HBO Now ist doch gar nicht überall zugänglich, meinst du? Egal!

Denn mit einem VPN kannst du diese geografischen Sperren super-einfach umgehen! Und so funktionierts:

  • Melde dich für einen VPN-Dienst deiner Wahl an. Momentan besonders gehypt, weil sehr günstig und trotzdem leistungsstark, ist beispielsweise Surfshark VPN.
  • Lade dir die jeweilige VPN App für dein Gerät herunter
  • Verbinde dich über das VPN mit einem US-Server
  • Lade die HBO Now App auf dein Gerät; wahlweise auch in deinem App Store.
  • Registriere dich bei HBO Now
  • Und voila: Schon kannst du Game of Thrones Staffel 8 streamen – zu Hause, am Meer, auf der grünen Wiese, wo auch immer du willst.

GOT mit Streamingdiensten ansehen? Bleibe anonym und sicher mit einem VPN!

Neben dieser Möglichkeit gibt es auch kostenlose Alternativen, um mit einem VPN Game of Thrones Staffel 8 zu schauen. Aber Achtung! Diese Streamingdienste könnten Urheberrechte verletzen und du damit (auch „nur“ als Nutzer!) eine Abmahnung riskieren. Gehe deswegen kein Risiko ein und auf Nummer sicher mit einem VPN. So bleiben du und deine Aktivitäten anonym!

Popcorn Time

Popcorn Time ist keine Plattform, auf der du Filme und Serien streamen kannst – stattdessen musst du dir die App downloaden. Dann klappt es mit dem Streamen. Game of Thrones 8 wird hier sicherlich zum Sehen sein.

Go Movies

Auch auf der Video-Plattform Go Movies kannst du dir Game of Thrones kostenlos ansehen. In etwa eine Stunde nach der Erstausstrahlung auf HBO.

Du siehst, es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, bei Game of Thrones Staffel 8 mitzufiebern. Für welche du dich auch immer entscheidest: Ohne ein VPN und seine Vorteile in Sachen Privatsphäre und Anonymität hast du schlechte Karten! Hier kannst du checken, welcher VPN Dienst deinen Anforderungen am ehesten entspricht.

Wir wünschen dir viel Spaß bei Game of Thrones 8!

Foto: pixabay.com

Globale Überwachung: 5 Eyes, 9 Eyes oder 14 Eyes? Welche Bedeutung diese Angaben bei der Wahl deines VPNs haben!

Was sich im ersten Moment nach einem Ungeheuer aus einer gruseligen Geschichte anhört, kann ganz schön wichtig bei der Wahl des richtigen VPNs werden. VPN ist immer mehr auf dem Vormarsch. Die Zahl der User, die Wert auf Privatsphäre im Netz legen und die permanente Transparenz satt haben, steigt und steigt. Das Virtuelle Private Netzwerk (VPN) schützt dich davor zum absolut gläsernen Menschen zu werden. Das Angebot ist enorm groß. In diesem Zusammenhang ist immer auch die Überwachung durch 5 Eyes, 9 Eyes und 14 Eyes Ländern die Rede. Was hat es denn damit auf sich?

Welches VPN ist das richtige? Vor allem für Laien eine absolut schwierige Entscheidung. Da gibt es eine Menge Kriterien, die du bei deiner Wahl berücksichtigen solltest.

Die Sache mit den Eyes & der Überwachung

Dabei geht es  nicht um Augen, sondern um Länder. Die korrekte Bezeichnung lautet daher 5 Eyes Länder, 9 Eyes Länder und 14 Eyes Länder. Was bedeutet das?

5 Eyes – Geheimdienste verbünden sich

Dabei geht es vereinfacht gesagt um eine aus dem Jahr 1946 stammende  Vereinbarung, die vorerst 2 Länder getroffen haben. Diese besagt, dass man sich nicht gegenseitig überwachen, ausspionieren und nicht gegeneinander ausspielen wird. Der Fokus sollte auf der Zusammenarbeit liegen. Es wird also schon überwacht und spioniert, aber gemeinsam. Die Vereinbarung heißt eigentlich UKUSA-Vereinbarung und wurde von einer Allianz der 2 Länder: Vereinigtes Königreich (UK), Vereinigte Staaten von Amerika (USA) getroffen. Dabei ging es ursprünglich vor allem um die Zusammenarbeit der Geheimdienste NSA und GCHQ. An diese Vereinbarung schlossen sich dann noch 3 weitere Länder an: Neuseeland, Australien und Kanada. 9 Augen sehen mehr als fünf?

9 Eyes – noch mehr Überwachung

Was hat es nun mit den 9 Eyes auf sich? Das sind eben die 5 Eyes Länder, die um 4 weitere ergänzt worden sind. Dazu gekommen sind: Deutschland, Frankreich, Israel  und Schweden. 14 Augen sehen mehr als 9?

14 Eyes – Überwachung total

Bei den 14 Augen Ländern sind dann eben zu den bereits bestehenden 9 noch 5 weitere dazu gekommen. Und zwar: Italien, Japan, Norwegen, Südkorea und die Türkei.

So schützt du dich vor der 14 Eyes Spionage

Spätestens seit Edward Snowdens Enthüllungen wissen wir, dass die globale Überwachung weite Kreise zieht und genau betrachtet vor niemandem halt macht. Egal wie einzelne Länder die Überwachung unter sich aufgeteilt und geregelt haben. Egal wie gut sie miteinander kooperieren. 5 Eyes, 9 Eyes und 14 Eyes. JA! Sie sehen viel und manchmal ist weniger wirklich mehr. Ein VPN kann dich vor einem Zuviel an Überwachung und Preisgabe schützen. Wir haben ein Recht auf Privatsphäre!

Was hat das alles mit der Wahl deines VPN zu tun?

Du solltest bei der Wahl deines VPNs wirklich darauf achten, dass es weder von einer 5 Eyes Regelung, einer 9 Eyes Regelung noch einer 14 Augen Eyes kontrolliert wird. Das heißt, der Standort deines VPN-Services sollte nicht in einem der 14 Eyes Länder sein. Beispielsweise liegt das Headquarter von Surfshark VPN auf den British Virgin Islands, die eben nicht mit den 14 Eyes zusammenarbeiten. Aber auch VPN Anbieter in der Schweiz, Panama, Rumänien, Bulgarien etc. sind empfehlenswert. Vergewissere dich außerdem, dass keine Logs oder Verbindungsprotokolle gespeichert werden. Auch diese Informationen sollten privat sein.

Achtung: Es wird gemunkelt, dass auch Japan, Israel, Singapur und Südkorea (die letzten beiden wurden von Edward Snowden aufgedeckt) mit den 14 Eyes gemeinsame Sache – also Überwachung – machen!

Fazit

Die globale Überwachung, die sowohl online als auch offline permanent um sich greift, nimmt bedenkliche Formen an. Für alle, die nicht die letzten Daten hergeben wollen und sich frei und unbeobachtet im Netz bewegen wollen, ist ein VPN unumgänglich. Wir können etwas gegen die Folgen der Ultravernetzung und Dauerüberwachung tun. VPN kann uns eine wertvolle Hilfe dabei sein. Ergreife diese Gegenmaßnahme und schütze deine Daten!

Quelle: https://vpnbase.com; Foto: pixabay.com

Diese Daten werden über dich gespeichert: Was wissen Konzerne wie Netflix, Facebook & Amazon wirklich über dich?

Unser halbes Leben (oder mehr) spielt sich mittlerweile im Internet ab. Vom Einkaufen übers Musik hören bis zum Gamen erledigen wir so einiges online. Was wir dabei oft vergessen ist, dass wir Spuren hinterlassen. Und auf diese Spuren heften sich Konzerne wie Amazon oder Google richtig gerne. Da werden fleißig Daten gesammelt, gespeichert und vor allem auch analysiert (und dann für Marketingzwecke wiederverwendet). Und das in großem Umfang. Alles nur für die individuelle Betreuung der Kunden. Behaupten die Datenkraken. Wie viel diese wirklich über dich wissen, zeigen Abfragen im Rahmen der DSGVO.

Bloggerin und Datenschutzaktivistin Katharina Nocun wollte es genau wissen. Und drehte den Spieß um. Sie begab sich für ihr Buch „Die Daten die ich rief – Wie wir unsere Freiheit an Großkonzerne verkaufen“ auf die Spur der Datenkraken. Konkret richtete sie an einige Unternehmen die Aufforderung, ihre Nutzerdaten herauszugeben. Dieses Recht steht seit Inkrafttreten der DSGVO allen EU-Bürgern zu. Das heißt, auch du kannst dir ansehen, welche Daten von dir bei welchen Unternehmen auch immer aufliegen.

Katharina Nocun hat sich für ihr Buch natürlich ein paar besonders spannende Kandidaten herausgepickt – unter anderem Amazon. Um es gleich mal vorweg zu nehmen: Konzerne wie Amazon oder auch Facebook etc. wissen tatsächlich alles über uns! Das haben die Recherchen der Aktivistin leider mehr als bestätigt.

Amazon verkauft Nutzer für dumm

Aber nun zu den Details. Amazon. Nocun hat dem Konzern einen klassischen Brief geschrieben. Der kann immerhin nicht online getrackt werden. Die Reaktionsfreudigkeit von Amazon war, nun ja, bescheiden. Es kam zu einigem Hin und Her. Macht ja auch Arbeit, diese Datenherausgabe. Zuerst machte es sich der Onlinehändler leicht. Nocun solle doch ihr Nutzerprofil anschauen. Das reichte der Bloggerin aber natürlich nicht und sie urgierte die Herausgabe ALLER Daten. Zu Recht! Daraufhin schickte Amazon ihr dasselbe Nutzerprofil auf CD!

Was auch immer du klickst. Amazon speichert es! Im Detail!

Wie gesagt, es ging hin und her. Kein leichtes Unterfangen und zeitaufwendig. Aber, Heureka – vier Monate später trudelte eine neue CD von Amazon ein. Mit weit mehr Daten. Allerdings auch mit jeder Menge unerfreulicher Erkenntnisse: Genauer gesagt mit 15.365 x 50 Erkenntnissen. Denn genau diese Anzahl an Zeilen jeweils unterteilt in 50 Spalten in einer Excel-Tabelle enthielt die CD unter anderem. Das Dokument hatte den Titel „Klick-Stream“.

Beim Wort „Klick“ läuten sicher auch deine Alarmglocken. Ganz richtig. Denn diese Datei enthielt tatsächlich ALLE der letzten 15.365 Klicks von Nocun – Bilder, Produkte, Suchen … Und zu jedem Klick gab es zahlreiche weitere Daten. Beispielsweise speicherte Amazon auch die Uhrzeit und den jeweiligen Standort, von dem eine Suchanfrage gestartet wurde und auch, wo die Bloggerin vor ihrer Amazon-Anfrage im Netz unterwegs war. Unglaublich, oder?

Basis für Manipulation & Überwachung: Amazon hat auch deine Klicks im Detail gespeichert!

Das Traurige daran ist, dass es sich hier um keinen Einzelfall handelt. Amazon verfügt auch von dir über derartige Klick-Statistiken (sofern du Amazon nutzt)! Willst du, dass der Handelsgigant weiß, dass du am 2. März um 20:00 Uhr in Berlin auf der Suche nach Dessous warst? Derartige Daten lassen natürlich zahlreiche Rückschlüsse auf das Leben und die Vorlieben bzw. Verhaltensmuster eines Menschen zu. Jemand kauft zu bestimmten Zeiten oder unter bestimmten Bedingungen immer Alkohol? Perfekt, dann bekommt er genau dann Alkoholwerbung. Wirklich schlimm …

Nocun sieht das Ganze entsprechend kritisch: Wir erlauben online das Sammeln von Daten und Verhaltensweisen, die wir im „echten Leben“ niemals preisgeben würden. Im Gegenteil, wir würden es sicher „höchst übergriffig“ finden, wenn beispielsweise jemand im Supermarkt uns verfolgen und mitschreiben würde, was wir kaufen, so die Bloggerin.

Was kannst du tun? Lass dir jedenfalls deine Daten herausgeben!

Es liegt auf der Hand, dass jeder von uns prüfen sollte, welche Daten Amazon & Co von dir gespeichert haben. Amazon ist sicher die Spitze des Eisberges, aber es gibt noch genügend andere Kandidaten. Auch Autorin Nocun empfiehlt dies. Die Datenanforderung ist gottseidank aber nicht überall so mühsam wie bei Amazon. So bieten beispielsweise Google und Facebook die Möglichkeit, Daten online im Userkonto einzusehen. Wenn auch nur einen Auszug. Aber bereits dieser gibt zu denken. So führt Nocun das Beispiel an, dass sämtliche Personenabfragen von Facebook gespeichert werden – über Jahre!

DSGVO-Verpflichtung zur Datenherausgabe: Unternehmen nicht immer willig

Wenn du mehr wissen willst kannst du dich zwar auf die DSGVO berufen und die Unternehmen sind prinzipiell zur Datenherausgabe verpflichtet. Die DSGVO liefert also schon einen wesentlichen ersten Beitrag zu unserer Privatsphäre. Die Bereitschaft der Konzerne ist laut Nocun aber nicht überall vorhanden (siehe Amazon). Netflix sei hingegen ein Vorbild – nach einem Anforderungsmail folge ein Monat später die Auskunft.

© Gordon Welters
http://www.gordonwelters.com

Was generell erschwerend dazukommt ist, dass dermaßen viele Daten gesammelt werden, dass die Vollständigkeit dieser von dir als User schwierig überprüft werden kann. Hat das Unternehmen wirklich alles geliefert, was es hat? Mach dich also am besten schlau, wer was in welchem Umfang speichert.

Nicht mit deinen Daten: Nutze ein VPN, um deine Spuren zu verschleiern!

Konzerne sind die eine Sache. Unsere Daten sind aber auch bei anderen Einrichtungen sehr beliebt: So führt Nocun in ihrem Buch auch an, wie Banken und Behörden Algorithmen zur Vorhersage unserer Zukunft nutzen. Oder wie Geheimdienste ihre Überwachungsmethoden immer weiter verbessern. Auf Kosten unserer Privatsphäre versteht sich. Du möchtest dich schlau machen, wer dir alles an die Daten geht und in Folge manipuliert? Dann lies am besten Katharina Nocuns Buch! Da vergeht dir das Surfen – oder aber du setzt auf ein VPN, um deine Spuren zu verschleiern! Ein VPN verschlüsselt deinen gesamten Traffic, „Spione” sehen nur die IP-Adresse des VPN-Servers, nicht deine eigene.

Quelle: orf.at; Foto: Gordon Welters